Beliebter Volkssport, bei dem es in der Regel etwas klarzustellen gilt: Wer den größten hat oder den stärksten, wer am fleißigsten ist oder am frühesten, wer sich einen Scheißdreck kümmert oder gar nicht.
6. Februar 2010
Die nicht mehr ganz so Jüngeren [tm] unter uns wissen, wie ein veritabler Boxermoter klingt, der mindestens so alt ist wie man selbst. Für den einen ist es Musik, für den anderen nervtötend und für einige, vielleicht gar die meisten, vor allem eine Frage von Ort und Zeit. Ganzen Artikel lesen
14. Januar 2010
Endlich ein probates Mittel gegen Schweinskopfsülze und sonstige verbale Belästigung: Der Bullshit protector. Ich hätte gern einen Jahresvorrat.
3. Januar 2010
…das Arschloch an die Straßenlaterne binden, mit seiner Schneeschippe verprügeln und ihm dann mit einem warmen Kaffe durchs Schlafzimmerfenster beim Erfrieren zuschauen. Das ist der einzige Vorteil, der mir an Sonntagen wie diesen zu Uhrzeiten wie diesen zu einem solchen Schlafzimmerfenster mit Straßensicht einfällt. Leider ein theoretischer (weil weitgehend ungesetzlich). Praktisch kommt auch das Schlafzimmer zur Straße lediglich auf die “Schlimmer Wohnen”-Liste der Dinge, für die man künftig nie wieder bezahlen will.
31. Dezember 2009
an dem sich einmal im Jahr allen Statistikfetischisten eine einzigartige Gelegenheit bietet: Visual social scoring, zu deutsch: Auf einen Blick sehen, wo im Lande die meisten Asis hausen. Ganzen Artikel lesen
21. September 2009
Die kennst Du bestimmt auch noch: “The five Peruaners”, dieses fest von der Hand lateinamerikanisch aussehender Zeitgenossen geführte Franchise-Unternehmen, das uns seit gefühlten 100 Jahren praktisch immer in praktisch jeder Fußgängerzone oder Einkaufsstraße weltweit mit dem Zauber der Panflöte zu beeindrucken (und eine CD gegen ein paar unserer Taler zu tauschen) sucht. Ganzen Artikel lesen
6. September 2009
Amüsant: Die German Interneschenel Bahn AG ist wie stets sehr bemüht, für die Kundenanliegen Verständnis zu haben:
Wir sehen dies als unsere Pflicht an.
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26. August 2009
Über endlose Beschallungshymnen (Senk ju for träwelling, wir bringen Ihnen auch ein Bier an den Platz, willkommen, ich heiße, mein Team und ich usw.), die einem als Fahrgast der German Bahn AG nicht einmal in der misanthropenfreundlicheren, sogenannten ersten Wagenklasse erspart bleiben, lasse ich mich hier nicht erneut aus. Nur ein ganz kleines bißchen.
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14. April 2009
Hast Du schon mal einen sogenannten Laubbläser, in Fachkreisen auch Präkariatsfagott genannt, gesehen? Na, zumindest gehört hast Du ihn auf jeden Fall schon. Den Ton, der verheißen will Höret und sehet: Ich bin produktiv! Endlich ist es der IFSFKDDWNB (Industrieforschungsstelle für Kappesdendieweltnichtbraucht) nämlich gelungen, das Verhältnis zwischen Muskelaufwand und öffentlicher Wahrnehmung, das einstmals vom ordinären Straßenbesen so ungerecht verteilt wurde, umzukehren. Und das ist nur ein Vorteil dieser sensationellen Erfindung, die frei nach Herrn von Bülow eigentlich “Heinzelmann” heißen müßte Ganzen Artikel lesen
9. März 2009
Ernst*) ist behindert. Ernst ist heute Rentner. Als Ernst noch kein Rentner war und ich noch nicht in die Rentenkasse eingezahlt habe, lief Ernst immer durch unsere Nachbarschaft. Genaugenommen lief er nicht, er schlurrte, denn neben der geistigen Behinderung hatte Ernst auch noch mit den Folgen einer Kinderlähmung zu kämpfen. Als Ernst so durch unsere Nachbarschaft schlurrte, gab es noch keine Handys mit eingebautem MP3-Player. Es gab auch noch keine MP3-Player, die nicht in ein Handy eingebaut waren. Es gab auch noch kein MP3-Format und noch nicht einmal der Walkman war zu jener Zeit erfunden. Und Kopfhörer, die einen selbst vor schlechtem und andere vor dem Klang an sich schützen, waren entweder unbezahlbar und/oder sahen aus und wärmten auch im Hochsommer wie wollene Ohrenschützer. Ganzen Artikel lesen
9. September 2008
…ach nein, ist er ja schon.
Wie kommt er denn jetzt darauf?, fragst Du mich oder Dich? Nun, gerade sitze ich hier, um mich herum die rheinländisch-verbaldynamisch herangezogene (letzte?) Hoffnung der heranwachsenden Rentner von morgen (Hoffnung auf Beiträge, klar), die ganz in rheinisch-fröhlicher Tradition plärrt, scheppert und kreischt, was die Nachwuchskehlen (oder, Nachwuchs 2.0: Die aufgebohrten Zweitakter der Schwanzersatzfahrzeuge auf zwei Minirädern) hergeben, und denke so voller Wehmut an die betörende Ruhe zurück, die mich neulich noch beim Besuch des Ayurveda-Spa an einem fernen, sonnigen Urlaubsort umgab, während ich mich von Haar bis Zeh umsorgen ließ. Ganzen Artikel lesen