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	<title>DavidBLN.de &#187; Ruhestörung</title>
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	<description>Mein Dingsbums und ich.</description>
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		<title>Spinner</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 20:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[BILD]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonst nô wat?]]></category>

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		<description><![CDATA[Er ist nämlich ein Mann. Wie man an den Spermaschaufeln am Ende seiner &#8220;Hände&#8221; eindeutig erkennen kann. Weiß doch jedes Kind.
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			<content:encoded><![CDATA[<a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/sp.jpg"><img src="http://www.davidbln.de/_ressourcen/uploads/sp-600x600.jpg" alt="Eine männliche Gartenkreuzspinne. Sie sagt: &quot;Geh ma wek, Dicker.&quot;" title="sp" width="600" height="600" class="blackborder size-medium wp-image-2103" /></a>
<p>Er ist nämlich ein Mann. Wie man an den Spermaschaufeln am Ende seiner &#8220;Hände&#8221; eindeutig erkennen kann. Weiß doch jedes Kind.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Heinz live</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 22:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich das hier ewig lang begründen und mit Beispielen belegen. Aber warum sollte ich? Wer es wissen will, weiß es eh und wer Alternativlosigkeit immer noch für eine politische Herausforderung hält, will es sowieso nicht hören. Also mache ich es kurz:
Selten hat mich und meinen Intellekt &#8211; und dabei berufe ich mich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich das hier ewig lang begründen und mit Beispielen belegen. Aber warum sollte ich? Wer es wissen will, weiß es eh und wer Alternativlosigkeit immer noch für eine politische Herausforderung hält, will es sowieso nicht hören. Also mache ich es kurz:<span id="more-2073"></span></p>
<p>Selten hat mich und meinen Intellekt &#8211; und dabei berufe ich mich auf inzwischen jahrelange unfreiwillige Akustik- und Gedankenfolter beim täglichen Sport &#8211; eine größere gequirlte Scheiße beleidigt, als die, die der Westdeutsche Rundfunk (WDR) unter dem Namen &#8220;EinsLive / 1live / l1ve&#8221; jeden Tag in den Äther kackt. Morgens sind irgendwelche hörbar vierzigjährigen Berufsjugendlichen tierisch hip drauf und stets erfolglos bemüht, mit der schnellebigen Schulhofpinkeleckensprache mitzuhalten, abends verkünden irgendwelche fiepsigen Sprechschlampen die Ergebnisse irgendwelcher <a href="/2010/08/25/die-grose-unbekannte/">Studien</a> oder klauen Twitter-Mems, um sie als &#8220;coole&#8221; und &#8220;witzige&#8221; Eins-Live-Mitmach-Aktion zum Anrufen für alle Hörer wiederzukäuen. Unterbrochen wird das ganze wahlweise von missionarischen (wohlgemerkt: Aus Steuergeldern finanzierten und der &#8220;Grundversorgung&#8221; zugerechneten!) Werbespots evangelikaler Sekten, die ihr Wirken mit der Dankbarkeit nunmehr lesen und schreiben lernender Negerkinder (&#8221;neulich hat mir Abu Unku einen richtigen Brief geschrieben. Auf Papier. Und ein Foto von der Hütte, wo er mit seiner Familie ohne Strom und Fernsehen wohnt!1! Wir wissen gar nicht, wie gut es uns hier geht!111!!!1&#8243;) bewerben oder von Nachrichten, die stolz verkünden, daß irgendeine Politrampensau irgendetwas fordert oder daß Städte künftig (wenn ein von irgendwem gefordertes Gesetz beschlossen wird) Eigenwerbung wie &#8220;Universitätsstadt&#8221; oder &#8220;Arsch der Welt&#8221; auf ihre gelben Ortseingangsschilder drucken dürfen.</p>
<p>Wißt ihr, mir ist es scheißegal, ob das bei euch &#8220;hier rein und da raus&#8221; geht. Mich macht sowas aggressiv. Ich bezahle dafür Gebühren, die einst, in grauer Vor- und hoffnungsvoller Nachkriegszeit beschlossen wurden, um genau diese Form der belanglosen und propagandistischen Gehirnwäsche einzudämmen. Und bekomme für dieses Geld vorsätzlich unfähige Vollidioten vorgesetzt, die andere unfähige Vollidioten unfähig halten und/oder noch denkfähige Menschen ebenfalls zu Vollidioten transformieren sollen.</p>
<p>Aber: Was soll man machen. Die Quoten sind ja gut.</p>
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		<title>Es stört ja eigentlich nicht.</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/02/06/es-stort-ja-eigentlich-nicht/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 13:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Asozial]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die nicht mehr ganz so Jüngeren [tm] unter uns wissen, wie ein veritabler Boxermoter klingt, der mindestens so alt ist wie man selbst. Für den einen ist es Musik, für den anderen nervtötend und für einige, vielleicht gar die meisten, vor allem eine Frage von Ort und Zeit.
Daß der richtige Ort nicht unbedingt der von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nicht mehr ganz so Jüngeren [tm] unter uns wissen, wie ein veritabler Boxermoter klingt, der mindestens so alt ist wie man selbst. Für den einen ist es Musik, für den anderen nervtötend und für einige, vielleicht gar die meisten, vor allem eine Frage von Ort und Zeit.<span id="more-1013"></span></p>
<p>Daß der richtige Ort nicht unbedingt der von Wohnhäusern umgebene Innenhof und die richtige Zeit nicht unbedingt die sonnabendliche Mittagsstunde ist, um mal in aller <del datetime="2010-02-06T13:33:01+00:00">Ruhe</del><ins datetime="2010-02-06T13:33:01+00:00">Ausführlichkeit</ins> dem prähistorischen Aggregat beim rumpeln zu lauschen, während man die Popel des Vorbesitzers aus dem Beifahrerflorkati popelt, sollte sich eigentlich[tm] von selbst verstehen.</p>
<p>Eigentlich, wie der folgende, in die Rubrik &#8220;Dialoge, die man nicht mal als Betreiber eines Lästerblocks für möglich halten würde&#8221; fallende Wortwechsel belegt:</p>
<ul>
<li>&#8220;Guten Tag!&#8221;</li>
<li>*Zusammenzuck und aufspring* jetzt ich habe mich erschreckt! Ja bitte?</li>
<li>Ich möchte Sie bitten, den Motor auszuschalten. Dies ist ein Wohngebiet und der Lärm belästigt mindestens vier Dutzend Anwohnerparteien.</li>
<li>Ja kannich machen aber fahren doch hier auf Straße auch Autos.</li>
<li>Ja, genau. Auf der Straße fahren Autos. Und dies hier ist keine Autowerkstatt,  sondern ein Wohngebiet.</li>
<li>Ja aber eigentlich es stört nicht.</li>
<li>Doch, es stört: Mich.</li>
<li>Ja kannich machen aus, aber&#8230;</li>
</ul>
<p>&#8230;aber genau: Nach weiterem guten Zureden (&#8221;ich könnte ja noch einen Sachverständigen in Uniform hinzuziehen&#8221;) war auch diese Lektion in &#8220;ich merke was, was du nicht merkst&#8221; erfolgreich absolviert. Den Mittagsschlaf indes hat es nicht gerettet.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz!</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 10:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>
		<category><![CDATA[Unfug]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ein probates Mittel gegen Schweinskopfsülze und sonstige verbale Belästigung: Der Bullshit protector. Ich hätte gern einen Jahresvorrat.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ein probates Mittel gegen Schweinskopfsülze und sonstige verbale Belästigung: Der <a href="http://www.witze-4u.de/pics/pics-com.php?id=192">Bullshit protector</a>. Ich hätte gern einen Jahresvorrat.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bei minus fünf Grad</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/01/03/bei-minus-funf-grad/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 06:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Rache]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlimmer Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;das Arschloch an die Straßenlaterne binden, mit seiner Schneeschippe verprügeln und ihm dann mit einem warmen Kaffe durchs Schlafzimmerfenster beim Erfrieren zuschauen. Das ist der einzige Vorteil, der mir an Sonntagen wie diesen zu Uhrzeiten wie diesen zu einem solchen Schlafzimmerfenster mit Straßensicht einfällt. Leider ein theoretischer (weil weitgehend ungesetzlich). Praktisch kommt auch das Schlafzimmer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;das Arschloch an die Straßenlaterne binden, mit seiner Schneeschippe verprügeln und ihm dann mit einem warmen Kaffe durchs Schlafzimmerfenster beim Erfrieren zuschauen. Das ist der einzige Vorteil, der mir an Sonntagen wie diesen zu Uhrzeiten wie diesen zu einem solchen Schlafzimmerfenster mit Straßensicht einfällt. Leider ein theoretischer (weil weitgehend ungesetzlich). Praktisch kommt auch das Schlafzimmer zur Straße lediglich auf die &#8220;Schlimmer Wohnen&#8221;-Liste der Dinge, für die man künftig nie wieder bezahlen will.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Heute ist der Tag,&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 13:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Massenhysterie]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>
		<category><![CDATA[Unfug]]></category>

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		<description><![CDATA[an dem sich einmal im Jahr allen Statistikfetischisten eine einzigartige Gelegenheit bietet: Visual social scoring, zu deutsch: Auf einen Blick sehen, wo im Lande die meisten Asis hausen.
Das geht im Zeitalter des Satellitenfotos für jedermann natürlich denkbar einfach. Man besorge sich für ein beliebiges Auswertungsgebiet vier Aufnahmen: Eine von 18 Uhr, eine von 21 Uhr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>an dem sich einmal im Jahr allen Statistikfetischisten eine einzigartige Gelegenheit bietet: <strong>Visual social scoring</strong>, zu deutsch: Auf einen Blick sehen, wo im Lande die meisten Asis hausen.<span id="more-609"></span></p>
<p>Das geht im Zeitalter des Satellitenfotos für jedermann natürlich denkbar einfach. Man besorge sich für ein beliebiges Auswertungsgebiet vier Aufnahmen: Eine von 18 Uhr, eine von 21 Uhr,  eine von Mitternacht und eine von drei Uhr früh. Die lege man additiv übereinander (ein mit entsprechenden Funktionen gesegnetes Bildbearbeitungsprogramm hilft) und achte nur noch auf die unterschiedlichen Helligkeiten &#8211; je mehr, desto weniger (Helligkeit, Keks im Durchschnittskopf).</p>
<p>Etwas aufwendiger, dafür aber noch deutlich aussagekräftiger, ist die akustische Ergebnisbereinigung, bei der es entweder eines gleichmäßig verteilten Konstantgeräuschaufzeichnungsnetzes mit anschließender automatischer Pegelmittlung oder aber zeitgleicher Vor-Ort-Begehungen unmittelbar nach Anbruch des neuen <del datetime="2009-12-31T12:31:27+00:00">Jahres</del><ins datetime="2009-12-31T12:31:27+00:00">Tages </ins> bedarf (indirekte Methode, bei der von der Funddichte angesengter und/oder schwarz angekohlter Papierfetzenreste mittels einer einfach-proportionalen Formel relativ zuverlässig auf die vorangegangene Akustikdichte geschlossen werden kann). Hier gilt: Am meisten aussagefähig ist der Quotient aus dem Verhältnis <code>akustisches Ergebnis / visuelles Ergebnis</code>.</p>
<p>Derlei Studien über die Intensität des &#8220;einmal auch eine realistische Killerspielsimulation erleben&#8221;- oder &#8220;Feuerteufel sein ohne bestraft zu werden&#8221;-Gefühls (steckt nicht in jedem irgendwie ein Brandstifter?) muten natürlich zunächst einmal banal an. Und bergen dennoch, genau betrachtet,  eine ungeahnte Fülle an qualitativen Antworten über das beobachtete Gebiet zu Fragen</p>
<ol>
<li><strong>der Wirtschaft im Allgemeinen: </strong>&#8220;Wie hoch ist die Restkaufkraft nach Abzug der sinnfreien Kokelfreuden?&#8221;</li>
<li><strong>des lokalen Supermarktes im Besonderen:</strong> &#8220;Worauf liegt der Schwerpunkt in der Getränkeabteilung?&#8221;</li>
<li><strong>des Versicherungswesens:</strong> &#8220;Wie stehen unsere Abschlußchancen im Kaskobereich?&#8221;</li>
<li><strong>der kommunalen Abfallentsorgung:</strong> &#8220;Wie  hoch sollten wir die Gebühren hier realistisch ansetzen?&#8221;</li>
<li><strong>der infrastrukturellen Planung im Gesundheitswesen:</strong> &#8220;Wie viele Schwerpunktpraxen für Combustio-, Myrinx- und Amputationspatienten benötigen wir?&#8221;</li>
<li><strong>natürlich auch der Bildungspolitik:</strong> &#8220;Sollten wir, wenn überhaupt, 14-Jahres-Gymnasien einführen oder das Geld lieber gleich in Umschulungskurse zu Straßenfegern (vgl. Punkt 4) stecken?&#8221;</li>
<li><strong>insbesondere aber des gemeinen Wohnungssuchenden:</strong> &#8220;Mit wieviel Merkbefreiung insbesondere hinsichtlich des Immissionsschutzgesetzes habe ich in diesem Umfeld zu rechnen?&#8221;</li>
</ol>
<p>Um dem örtlichen Trend  zum snobistischen Dunkel auf der oben genannten erweiterten Intensitätskarte aus querulantem Prinzip entgegenzuwirken, werde ich es heute natürlich auch knallen lassen. Mit dem Bügelverschluß eines gepflegten Schlüssel-Alt. Punkt 19:30. Einmal aus prinzipiellem Nonkonformismus, einmal aus Solidarität <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e7/Timezones2008.png">mit</a> <a href="/2008/09/09/ruttgers-for/">Indien</a>.</p>
<ol></ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gleicher Shit, neuer Look</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/09/21/gleicher-shit-neuer-look/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 09:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kennst Du bestimmt auch noch: &#8220;The five Peruaners&#8221;, dieses fest von der Hand lateinamerikanisch aussehender Zeitgenossen geführte Franchise-Unternehmen, das uns seit gefühlten 100 Jahren praktisch immer in praktisch jeder Fußgängerzone oder Einkaufsstraße weltweit mit dem Zauber der Panflöte zu beeindrucken (und eine CD gegen ein paar unserer Taler zu tauschen) sucht. 
Anfangs wurde tatsächlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die kennst Du bestimmt auch noch: &#8220;The five Peruaners&#8221;, dieses fest von der Hand lateinamerikanisch aussehender Zeitgenossen geführte Franchise-Unternehmen, das uns seit gefühlten 100 Jahren praktisch immer in praktisch jeder Fußgängerzone oder Einkaufsstraße weltweit mit dem Zauber der Panflöte zu beeindrucken (und eine CD gegen ein paar unserer Taler zu tauschen) sucht. <span id="more-487"></span></p>
<p>Anfangs wurde tatsächlich in eine Panflöte gepustet, während die Kollegen mit Schellen und Rasseln hampelten, später und dem technischen Fortschritt folgend kam zunächst die portable Stereoanlage, dann das (vollautomatische) Keyboard und schließlich der Dieselgenerator für die PA hinzu, bis zuletzt auch das lästige Flötenpusten durch Vollplayback ersetzt wurde und sich die Mitarbeiter des jeweiligen Franchisenehmers weitgehend dem Direktvertrieb zuwenden konnten.</p>
<p>Diese Ära ist nun zuende. Vorbei ist die Zeit der gelochten Schulterteppiche, der Inkahütchen und Lamapullis. Die Five Peruaner Worldwide Inc. hat sich einem sogenannten &#8220;Brand Refresh&#8221; unterzogen &#8211; man trägt jetzt Winnetou und springt, scheinbar unkalkulierbaren Spasmen gehorchend, plötzlich und unverhofft auf nichtsahnende Passanten zu und schüttelt zwischen diesen Ansprüngen medizinmanngleich eine sonderbare Rassel. </p>
<p><img src="http://www.davidbln.de/_ressourcen/uploads/BrandRefresh1.jpg" alt="" title="Sein neuer Hut, der steht ihm gut..." width="800" height="600" class="blackborder" /></p>
<p>Aber immerhin, wie es sich für einen solchen &#8220;Relaunch&#8221; gehört, hat sich außer der Kulisse nichts geändert. Wer also bisher den Kauf der Panflöten-CD versäumt hat und nun schon Angst bekommen wollte, kann beruhigt durchatmen &#8211; und dieses Vorhaben um weitere 100 Jahre verschieben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sie müssen doch was essen!</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 00:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Mahlzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Amüsant: Die German Interneschenel Bahn AG ist wie stets sehr bemüht, für die Kundenanliegen Verständnis zu haben:

<blockquote>Wir sehen dies als unsere Pflicht an.</blockquote>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ok. <a href="http://www.davidbln.de/2009/08/26/445/">Eigentlich</a> wollte ich über den Akustikspam, den irgendeine Montagmorgengemeinschaftsblährunde in der German Bahn Interneschenel AG-Zentrale sich ausgedacht hat, um der nervigen und allgegenwärtigen &#8220;wie können wir uns denn noch besser als zeitgemäßes Unternehmen darstellen (und insbesondere noch ein paar Taler extra verdienen)&#8221;-Frage des Gruppenvorsitzenden irgendwas vermeintlich substanzielles entgegensetzen zu können, gar keine Worte verlieren, weil darüber bereits ganze Bücher erschienen sind und selbst so ziemlich jeder einzelne Bahnschaffner, den man darauf anspricht, hinter vorgehaltener Hand seufzt und das ganze noch peinlicher findet als man selbst.*</p>
<p>Das hat mich freilich nicht davon abgehalten, vermittels des, nu, <a href="http://www.davidbln.de/2009/08/28/db-aa/">etwas eigensinnigen Kontaktformulars</a> dieser leider nur noch ehemaligen Deutschen Bundesbahn meinem Unmut über diese multilingualen Wortschwälle Luft zu machen. Erheiternd fand ich die Antwort, die die Firma tatsächlich wenig später an, ok: nicht direkt mich:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Kunde,</p></blockquote>
<p>aber immerhin überhaupt schickte:</p>
<blockquote><p>Wir bedauern, dass Sie mit dem Service der Deutschen Bahn nicht zufrieden sind.</p></blockquote>
<p>So weit, so schlecht. Und nun kommt natürlich nicht der Teil, den man sich wünscht, im Sinne von: <cite>Wir werden das mal auf uns wirken lassen und drüber nachdenken</cite>, sondern wie allgemein üblich (wenn auch dadurch nicht im entferntesten gutzufinden!) der Sermon, der mich überhaupt nicht interessiert, auch, wenn es zunächst schmeichelhaft kommt:</p>
<blockquote><p>Nach Rücksprache mit unserem Fachbereich „Borddienste“ können wir Ihnen mitteilen, dass die Vorgaben für die Ansagen in unseren Zügen vor einigen Monaten geringfügige Änderungen erfahren haben. Wie Sie ganz richtig schilderten, werden nun im Anschluss an die Begrüßung der Zugestiegenen bestimmte, in der Bordgastronomie erhältliche Speisen beworben. </p></blockquote>
<p>Wow. Ich habe mir also nichts ausgedacht und auch nichts eingebildet: Ich hatte tatsächlich Recht! Wenigstens erkennt das mal jemand an. Aber jetzt wird es geradezu entwaffnend ehrlich, denn den nächsten Teil hätte ich in dieser Offenheit so nicht erwartet:</p>
<blockquote><p>Erfahrungsgemäß sah sich durch das vormals angewandte Konzept leider nur ein Teil unserer Gäste dazu veranlasst, die in den Zügen vorhandene Bordgastronomie in Anspruch zu nehmen.</p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten: <cite>Unsere Pampe lockt keinen Förster aus dem Gebüsch und keine Oma aus dem Abteil. Menno! An den Preisen kann es ja wohl nicht liegen! Und am Essen ja wohl auch nicht, schließich kocht das dieser Dingens-Koch mit den anderthalb Bummens-Sternchen!</cite>. Daß die das auch noch zugeben: Hut ab. Aber jetzt mal ehrlich: <cite>Nur ein Teil</cite>. Und nicht etwa jeder. Unglaublich. Daß es Leute gibt, die in einen Zug steigen, ohne was zu essen zu kaufen. Wozu fährt man schließlich Zug? Um pünktlich anzukommen etwa? Oder in Ruhe zu reisen? Ts.</p>
<p>Aber die können noch lustiger:</p>
<blockquote><p>Erklärend möchten wir hinzufügen, </p></blockquote>
<p><cite>&#8230;und zwar zum besseren Verständnis, damit Sie in etwa verstehen, was wir meinen, daher sagen wir es mal ungefähr so: Die Sachlage ist in etwa folgende (usw. usf.)&#8230;</cite>:</p>
<blockquote><p>dass unsere Bordbistros und Bordrestaurants wie normale Bistros und Restaurants funktionieren.</p></blockquote>
<p>Ist klar. Der russische Italiener von umme Ecke läuft auch alle halbe Stunde um den Block und verkündet per Lautsprecher jedem, der sie nicht hören will,  seine Speisekarte.</p>
<blockquote><p>Wir wünschen uns Gäste, die dort etwas essen und trinken.</p></blockquote>
<p>Ich hingegen wünsche mir</p>
<ul>
<li>Mehr Geld. Aber so vielen Leuten ich das auch erzähle: Es will einfach nichts dazukommen.</li>
<li>Pünktliche Züge. Haha, kleiner Scherz.</li>
<li>Ruhe beim Bahnfahren. Oder nein,  ich wünsche mir, wieder Bahn fahren zu können. Und nicht in einem ganz normal funktionierenden Bistrorestaurant mit zusätzlichen Sitzplätzen, auf denen man demnächst noch scheel angeschaut wird, wenn man da ganz ohne was zu kaufen einfach rumsitzt oder womöglich mitgebrachtes verzehrt.</li>
</ul>
<blockquote><p>Uns ist bewusst, dass unsere besten Kunden, wozu wir Sie zählen dürfen, mit den angebotenen Gerichten &#8211; einschließlich der damit verbundenen Serviceleistungen &#8211; vertraut sind. Insbesondere im Interesse aller Reisenden im Zug können und wollen wir &#8211; als Gastgeber &#8211; auf Informationen dieser Art jedoch nicht verzichten. Wir bitten deshalb um Verständnis dafür, dass unsere Ansagen stets einen Kompromiss zwischen den zweifelsohne verschiedenen Erwartungshaltungen unserer Kunden darstellen.</p></blockquote>
<p>Aha. Also kann ich als einer Eurer besten Kunden ja doch nicht so wichtig sein, wenn die restliche Herde auf Kosten meines Trommelfells mit allen Mitteln zum Trog getrieben werden muß. </p>
<blockquote><p>Wir stimmen Ihnen dahingehend zu, dass unsere Zugbegleiter und Zugbegleiterinnen dem Informationsbedürfnis unserer Kunden&#8230;</p></blockquote>
<p><cite>(&#8230;wir sollten ja wohl davon ausgehen, daß der Karnevalsgedanke Vorrang hat, weil ja die Begriffe &#8220;Frau&#8221; und &#8220;Umwelt&#8221; in den Karnevalsgedanken einzubringen sind&#8230;)</cite></p>
<blockquote><p>&#8230;im Rahmen Ihrer Möglichkeiten nachkommen sollten.</p></blockquote>
<p>Im Rahmen WESSEN Möglichkeiten? Meiner? Schön wär&#8217;s.</p>
<blockquote><p>Wir sehen dies als unsere Pflicht an. Dass unsere diesbezüglichen Anstrengungen während Ihrer Fahrten nicht erfolgreich waren, bedauern wir sehr. Ihre Kritik haben wir selbstverständlich intern erfasst und leiten diese an die verantwortlichen Stellen weiter.</p></blockquote>
<p>Jupp, danke, nicht nötig. Wie üblich stets bemüht, aber laßt mal. Ich fahr in Zukunft wieder Auto, da hab ich meine Ruhe und komm genau so unpünktlich an. Und kann, wenn ich doch mal Hunger habe, fressen fahren wo immer ich will. Ganz ohne Ansage. Denn selbst die kann ich nach Belieben ein- und ausschalten und genau so gesprächig einstellen, wie es mir paßt.</p>
<p><small>*Das habe ich sogar mit Zeugen, Freunde.</small></p>
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		<title>Wir sind pünktlich!!!1!</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 12:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Ficken]]></category>
		<category><![CDATA[Früher[tm]]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Über endlose Beschallungshymnen (<cite><a href="http://www.senkjuvortraewelling.de/">Senk ju for träwelling</a>, wir bringen Ihnen auch ein Bier an den Platz, willkommen, ich heiße, mein Team und ich</cite> usw.), die einem als Fahrgast der German Bahn AG nicht einmal in der misanthropenfreundlich<ins datetime="2009-08-26T10:50:19+00:00">er</ins>en, sogenannten ersten Wagenklasse erspart bleiben, lasse ich mich hier nicht erneut aus. Nur ein ganz kleines bißchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über endlose Beschallungshymnen (<cite><a href="http://www.senkjuvortraewelling.de/">Senk ju for träwelling</a>, wir bringen Ihnen auch ein Bier an den Platz, willkommen, ich heiße, mein Team und ich</cite> usw.), die einem als Fahrgast der German Bahn AG nicht einmal in der misanthropenfreundlich<ins datetime="2009-08-26T10:50:19+00:00">er</ins>en, sogenannten ersten Wagenklasse erspart bleiben, lasse ich mich hier nicht erneut aus, weil bereits binsenweis bekannt.</p>
<p>Auch daß es auf manchen Bahnhöfen</p>
<p><img src="http://www.davidbln.de/_ressourcen/uploads/geileAutomaten.jpg" alt="Süßwarenautomat, Aufschrift: Geile Warenautomaten GmbH" title="Echt geil!" width="400" height="300" class="blackborder" /></p>
<p>gibt, lasse ich mal so stehen.</p>
<p>Bemerkenswert fand ich jüngst allerdings ein Fragment dieser ganzen Akustikfolter (die man in den guten alten Abteilwagen übrigens noch mittels Lautstärkeregler beinahe auf null drehen konnte):</p>
<blockquote><p>Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, daß wir dort pünktlich eintreffen. Sie erreichen sämtliche Anschlußzüge.
</p></blockquote>
<p>Wohlgemerkt: <strong>Ein</strong> Fragment. Denn auf der gesamten fünfstündigen Fahrt gab es diese Ansage, anders als die Hinweise auf Bier und Namen des Personals, genau ein einziges Mal. Früher[tm], als alles noch <del datetime="2009-08-26T10:50:19+00:00">besser</del><ins datetime="2009-08-26T10:50:19+00:00">gut</ins> war, gab es (und nicht mal das auf jeder Fahrt) bestenfalls mal Ansagen wie</p>
<blockquote><p>&#8230;leider erreichen Sie Ihren Anschlußzug nach Köttel an der Ritze nicht mehr rechtzeitig.</p></blockquote>
<p>Aber man kann nicht alles haben. Dafür haben wir heute statt piefiger Schaffner immerhin Bordteams. Und Internet. In bestimmten Wagen. Manchmal.</p>
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		<title>Es bläst der Heinzelmann</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/04/14/es-blast-der-heinzelmann/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 11:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Hast Du schon mal einen sogenannten Laubbläser, in Fachkreisen auch Präkariatsfagott genannt, gesehen? Na, zumindest gehört hast Du ihn auf jeden Fall schon. Den Ton, der  verheißen will Höret und sehet: Ich bin produktiv! Endlich ist es der  IFSFKDDWNB (Industrieforschungsstelle für Kappesdendieweltnichtbraucht) nämlich  gelungen, das Verhältnis zwischen Muskelaufwand und öffentlicher Wahrnehmung, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hast Du schon mal einen sogenannten Laubbläser, in Fachkreisen auch Präkariatsfagott genannt, gesehen? Na, zumindest gehört hast Du ihn auf jeden Fall schon. Den Ton, der  verheißen will <em>Höret und sehet: Ich bin produktiv!</em> Endlich ist es der  IFSFKDDWNB (Industrieforschungsstelle für Kappesdendieweltnichtbraucht) nämlich  gelungen, das Verhältnis zwischen Muskelaufwand und öffentlicher Wahrnehmung, das  einstmals vom ordinären Straßenbesen so ungerecht verteilt wurde, umzukehren.  Und das ist nur ein Vorteil dieser sensationellen Erfindung, die frei nach Herrn von Bülow  eigentlich &#8220;Heinzelmann&#8221;  heißen müßte<span id="more-99"></span>, landläufig &#8220;Laubbläser&#8221; genannt wird und  in Fachkreisen entsprechend dem Originalentwurf von Dr. Anna Waffel bescheiden  <em>Präkariatsfagott</em> heißt:</p>
<p><img class="illustration_rechts borderless" src="/_ressourcen/bitmap/geilesteil.jpg" alt="Abbildung: Kurt Spenis und Fazma Anda (Namen geändert) beim Blasen: Endlich mal ein großes Teil in der Hand!" width="350" height="215" /></p>
<ol>
<li>Jedem zeigen, daß man ein großes Teil hat (siehe auch Punkt 2).</li>
<li>Endlich Aufmerksamkeit!</li>
<li>Nie mehr bei der Gartenarbeit bewegen. (Dafür gibt es schließlich das  Fitneßstudio, siehe auch Punkt 6.)</li>
<li>Nie mehr Langeweile: Eingebauter SisyphosActivator[tm] für <del>unendlich  schöne</del><ins>schön unendliche</ins> Arbeitstage</li>
<li>Endlich die Regale im Geräteschuppen richtig genutzt.  Denn einen Besen und eine Schippe braucht&#8217;s ja trotzdem noch!</li>
<li>Rundum sorglos: Nie wieder überlegen, was man mit dem (etwa beim Kauf  eines gewöhnlichen Besens) gesparten Geld anfangen soll.</li>
<li>Inklusive OPEC-Spende: So hilfst Du den von der Energiesparmafia und  nun auch noch vom <a href="#daily1">Messias</a> ohnehin schon gepeinigten Ölbaronen am  Golf und in Rußland. Spaciba, Alhamdulila!</li>
<li>Garantiert immer ein großes Hallo – am besten nach 17 Uhr oder am Sonntag einsetzen, dann haben auch die Nachbarn endlich mal Abwechslung von der langweiligen Stille</li>
</ol>
<p>Viel Spaß beim Blasen!</p>
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		<title>Die Ernste meines Lebens</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/03/09/die-ernste-meines-lebens/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 20:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Blagen]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ernst*) ist behindert. Ernst ist heute Rentner. Als Ernst noch kein  Rentner war und ich noch nicht in die Rentenkasse eingezahlt habe, lief  Ernst immer durch unsere Nachbarschaft. Genaugenommen lief er nicht,  er schlurrte, denn neben der geistigen Behinderung hatte Ernst auch  noch mit den Folgen einer Kinderlähmung zu kämpfen. Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ernst<sup>*)</sup> ist behindert. Ernst ist heute Rentner. Als Ernst noch kein  Rentner war und ich noch nicht in die Rentenkasse eingezahlt habe, lief  Ernst immer durch unsere Nachbarschaft. Genaugenommen lief er nicht,  er schlurrte, denn neben der geistigen Behinderung hatte Ernst auch  noch mit den Folgen einer Kinderlähmung zu kämpfen. Als Ernst so  durch unsere Nachbarschaft schlurrte, gab es noch keine Handys mit  eingebautem MP3-Player. Es gab auch noch keine MP3-Player, die nicht in  ein Handy eingebaut waren. Es gab auch noch kein MP3-Format und noch  nicht einmal der Walkman war zu jener Zeit erfunden. Und  Kopfhörer, die einen selbst vor schlechtem und andere vor  dem Klang an sich schützen, waren entweder unbezahlbar und/oder sahen  aus und wärmten auch im Hochsommer wie wollene Ohrenschützer.<span id="more-90"></span></p>
<p>Da Ernst trotz schlurrenden Gangs und begrenzten Sprachvermögens  durchaus empfindsam war, liebte er Musik. Er liebte Musik so sehr,  daß er sie überall hin mitnahm. Onkel Anton<sup>*)</sup>, sein Ziehvater,  hatte ihm deshalb eigens ein tragbares Kofferradio gekauft und immer für  frische Batterien gesorgt. Und so wußten wir Kinder – die wir,  der Zeit gemäß, nicht nur keine Walkmen, MP3-Player oder Handys besaßen,  sondern sogar noch mit wenig Material viel Spielphantasie zu entwickeln  vermochten – wann immer es erst fern, dann näher, blechern  dudelte: <cite>Da kommt Ernst.</cite></p>
<p>Das war vor etwa dreißig Jahren. Heute, nach dreißig Jahren, wohne ich  natürlich nicht mehr in der Nachbarschaft von damals. Onkel Anton ist  längst tot und Ernst in einem Heim für behinderte Senioren, wo er der Musikliebe vermutlich in seinem Zimmer und/oder mit Kopfhörern frönt. Auch  wohne ich heute in einer anderen Stadt als Ernst und doch: Immer öfter  ertönt das blecherne Dudeln neuerdings an jeder  Ecke.  Erst fern, dann unaufhaltsam näherkommend. Doch was sehe ich,  wenn ich dann, beseelt von nostalgischen  Gefühlen, fast hoffnungsvoll auf die Straßenecke blicke?</p>
<p><cite>Da kommt Ernst!</cite> denke ich dann, beinahe eingedenk einer seligen Kindheit frohlockend: Doch ach! Was da kommt, schlurrt zwar, doch nicht wegen einer Lähmung. Es sieht zwar beinahe aus, wie meinesgleichen damals: Im besten  Alter, um mit Phantasie und dafür ohne teuren Schnickschnack zu spielen.  Aber für heute Heranwachsende geht es nicht mehr um banale Fragen wie <cite>wer läuft am schnellsten</cite> oder <cite>hat den  längsten</cite>. Heute heißt es: <cite>Wer hat das lauteste?</cite></p>
<p><cite>Hört, hört, meinen Musikgeschmack!</cite>, schwingt  es da wie ein verzweifelter Ruf nach Aufmerksamkeit zwischen den  blechernen Rhythmen kaum heimlich mit. Mußte man früher  erst noch den Führerschein machen, um den gleichen Effekt mit  möglichst druckstarken Baßlautsprechern rings um den Dorfanger zu  erzielen, genügt heute eine Prepaid-Handy-Geschenkbox.</p>
<p><cite>Wenn Ihr wüßtet, wie behindert Ihr armen Teufel wirkt!</cite>, ist man zuzurufen fast versucht. Aber das wäre eine Beleidigung. Für Ernst.</p>
<p><small><sup>*)</sup>Namen aus Anstand geändert</small></p>
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		<item>
		<title>Rüttgers for&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 19:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Blagen]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlimmer Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;ach nein, ist er ja schon.
Wie kommt er denn jetzt darauf?, fragst Du mich oder Dich? Nun, gerade sitze ich hier, um mich herum die rheinländisch-verbaldynamisch herangezogene (letzte?) Hoffnung der heranwachsenden Rentner von morgen (Hoffnung auf Beiträge, klar), die ganz in rheinisch-fröhlicher Tradition plärrt, scheppert und kreischt, was die Nachwuchskehlen (oder, Nachwuchs 2.0: Die aufgebohrten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ach nein, ist er ja schon.</p>
<p><cite>Wie kommt er denn jetzt darauf?</cite>, fragst Du mich oder Dich? Nun, gerade sitze ich hier, um mich herum die rheinländisch-verbaldynamisch herangezogene (letzte?) Hoffnung der heranwachsenden Rentner von morgen (Hoffnung auf Beiträge, klar), die ganz in rheinisch-fröhlicher Tradition plärrt, scheppert und kreischt, was die Nachwuchskehlen (oder, Nachwuchs 2.0: Die aufgebohrten Zweitakter der Schwanzersatzfahrzeuge auf zwei Minirädern) hergeben, und denke so voller Wehmut an die betörende Ruhe zurück, die mich neulich noch beim Besuch des Ayurveda-Spa an einem fernen, sonnigen Urlaubsort umgab, während ich mich von Haar bis Zeh umsorgen ließ.<span id="more-45"></span></p>
<p>Und wie ich nun auf Jürgen komme? Klar: Ayurveda (oder: <cite>Are you Vera?</cite>, wie es mancher Helfer mit Herz gerne nennt) findet auch der ehemalige Zukunftsminister und heutige Landes(groß)vater seit langem ganz toll. Denn auf die Frage, was er hier im schönen Rheinland zuerst verbieten lassen würde, fiel ihm schon vor einiger Zeit sofort die richtige Antwort ein:</p>
<blockquote><p>Kinder statt Inder!</p></blockquote>
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