DavidBLN.de

SPD

Kurform für: “Sozen” (auch: “Sozis”); beliebter Alternativname für alle, die nicht verraten wollen, daß sie eigentlich Verräter sind. Nicht in erster Linie des Vaterlands, dafür aber gerne lästiger Dinge wie “Prinzipien”, “Rechtsstaatlichkeit” oder auch der selbst proklamierten Grundwerte.


8. August 2009

Wer nicht wirbt, stirbt.

Aber wer unverlangt und unerwünscht wirbt, ist wohl längst hirntot. Ob Notschlachten eine Option oder, wegen Selbstaufgabe, überflüssig ist? Der Reihe nach:

Als bekennender Werbeverweigerer leite ich unverlangte Werbeeinwurfsendungen mittlerweile eigentlich direkt an meinen Anwalt weiter. Heute aber mache ich mal eine Ausnahme Ganzen Artikel lesen


6. August 2009

Jeder kann Erich (Teil 5)

Unser Erich des Tages heißt mit Haupterfassungskriterium Zypries und hat vorbildlich umfassende Kenntnisse in Staatsbürgerkunde wie folgt bewiesen:

das Recht auf informationelle Selbstbestimmung heißt ja nur, dass Bürger darüber informiert werden müssen, wer was von ihnen speichert

Außerdem ist “E-Zee” in Medienkompetenz ganz vorne:

Browser? Was sind denn jetzt nochmal Browser?

Und auch in Fragen des gesunden Volksempfindens wird in der ersten Liga gespielt:

Es nützt mir doch mein bestes Grundrecht nichts, wenn ich konkret fürchten muss, dass abends in der U-Bahn eine Bombe hochgehen kann.

Darauf einen dreifachen Erich!

(Unter Verwendung von Bildmaterial von spdfraktion.de)


5. August 2009

Jeder kann Erich (Teil 4)

Erich Schily

Erich “der eiserne” Schily, nach dem auch der “Erich-Katalog” benannt wurde, glänzte abgesehen von seinem unerschrockenen Einsatz für die Wiedereinführung der 1949 von reichsfeindlichen subversiven Verfassungstheoretikern verbotenen Nutzung biometrischer Kennzeichen in Paßdokumenten (an deren Herstellung er später dann heldenhaft mitwirkte) durch populistischerhetorische Glanzstücke wie dieses:

Wenn ihr den Tod so liebt, dann könnt ihr ihn haben.

(gerichtet an “die Terroristen”), aber immerhin auch durch erschreckend offenes Beschreiben der eigenen politischen Ziele wie hier:

Eine umfassend verstaatlichte Gesellschaft endet in der Schreckensherrschaft des totalitären Staates.

(Was er zweifellos anders gemeint haben wird, als man es letztlich und zurecht beunruhigt verstanden hat.)

(Unter Verwendung von Bildmaterial von spdfraktion.de)


9. Juni 2009

Erst, wenn Tränen fließen…

tut es richtig weh. Oder so ähnlich. Jedenfalls war das bei einer gewissen, inzwischen älteren, Dame Namens Schreinemakers aus Krefeld so. Diese Dame, bekannt für die insbesondere im Prekariat beliebte Nahwasserbauweise und seinerzeit mit einer dementsprechenden Sendung im Unterschichtenfernsehen erfolgreich tätig, fand es gar nicht gut, den Erlös ihrer hochbezahlten Tränen mit der Staatskasse teilen zu müssen. Ihre diesbezüglichen Maßnahmen waren seinerzeit dementsprechend allgemein bekannt.

Bei einer anderen, sowohl dem Geburtsdatum als auch Selbstverständnis und Habitus nach zweifelsfrei alten Dame, ist das anders. Diese Dame namens SPD denkt gar nicht daran, sich einem befreienden (und nicht selten kathartischen) Weinkrampf hinzugeben. Ganzen Artikel lesen


7. Juni 2009

Verdient verlieren

Von einem tollen Europawahlkampf sprach Franz Müntefering, seines Zeichens und (wenn auch unausgesprochenen) Selbstverständnisses vermutlich der letzte echte Sozialdemokrat. Ich hingegen kann mich vor lauter tollem Wahlkampf gar nicht entscheiden, was genau er von jenen strategischen Meisterleistungen, die seine Partei nicht mal zweistellig vor den Grünen liegen lassen, meinte: Ganzen Artikel lesen


8. September 2008

Eingepackt und hingeschmissen?

Ich hab’ den Laden einfach hingeschmissen! – was sonst wird Kurt Beck wohl seinen Genossen in Mainz, Frau und Kind, Hund und Katze über den Ablauf seiner (un)freiwilligen Demission erzählt haben? Ein Schelm, der dabei nicht sofort an eine Kennern wohlgeläufige Filmszene denken muß.

Und tatsächlich – geheime Wortprotokolle aus dem Landgasthaus nahe dem Schwülowsee (oder wie der gleich hieß) belegen es: Alles schon mal gehört… Ganzen Artikel lesen


1. August 2008

“Armer Wolfgang Müntefering!

Erst wird er aus der SPD geschmissen und dann stirbt er auch noch.”

Heute irgendwo aufgeschnappt. Ich laß’ es mal so stehen.