DavidBLN.de

Tot

Morto! Finito! Caputh!


5. September 2011

Zeiten wie diese

Wo wir gerade dabei und beim Thema kindisch sind: Die Stimmberechtigten Mitglieder von Wikimedia sind überwiegend der Auffassung, daß das Filtern von Bildern wichtig ist.

Ich verkürze es ganz bewußt auf diesen einen Punkt. Denn mit diesem Punkt steht und fällt für mich das Wesen eines enzyklopädischen Projekts. Ganzen Artikel lesen


23. August 2011

Vor 14 Tagen ist Regierungsdirektor Gröbe gestorben.

Doktor Krakebusch ist letzte Woche gestorben. Und Herr Winkelmann gestern. Wenn man schon, dann soll man ja auch nicht.


13. Juni 2011

RWE begräbt Lena

Ein Absetzer im Braunkohlentagebau Garzweiler versinnbildlicht, was Insider schon seit 2010 denken: Die Trulla ist weg vom Fenster und wird nun begraben. Bald wächst Gras über Lena.


25. November 2010

Schön geil bleiben

Ein QR-Code, der einen Nachruf auf Molly Luft enthält.

Diesen QR-Code habe ich gerade die Tage gebastelt – nun wird er zum gruseligen Omen und zugleich zu meinem Nachruf. In memoriam Molly Luft, eine der großen Heldinnen meiner Kindheit und Jugend. Sie möge in Frieden ruhen. Und auch “da drüben” immer schön geil bleiben.


20. November 2010

Weg mit dem Qualitätsjournalismus!

Alle drei Minuten liest man – besonders momentan, anläßlich der “Zeitschriftentage” des VDZ – irgendein, bisweilen in zwanghaft bis trotzigen selbstreferentiellen Optimismus gehülltes, Wehklagen irgendeines Verlagslenkers, das praktisch immer darauf abhebt, daß wahlweise dieses fiese Internetz oder böse Monopolisten wie Google, Apple und ihresgleichen die schönen (”für Qualitätsjournalismus so bitter nötigen”) Gewinne kaputtmachten, indem sie, ja, halt was-auch-immer täten, sei es Suchergebnisse zu zeigen (oder nicht), sei es auf Beiträge zu verlinken (oder nicht) oder sei es, einfach selbst zu existieren und womöglich erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln. Vor allem letzteres ist ja etwas, das insbesondere das jahrzehntelang als Torhüter von Meinung und Wissen unentbehrlich gemachte und damit systemimmanent erfolgsverwöhnte Wortdruckgewerbe fast nur noch aus sagenhaften Erzählungen der Altvorderen kennt und kaum jemals noch selbst zustande bringt. Ganzen Artikel lesen


19. November 2010

Abenteuer Leben

Von einem Abenteuer spricht man in der Regel, wenn es um eine Unternehmung geht, die 1. sinn- und/oder 2. reizvoll, jedoch 3. nicht ganz ungefährlich ist. Natürlich ging es dem DRK West darum, ihr Anliegen wegen 1. durch eine emotionale Bedeutung zu 2. aufzuladen, als sie diese Broschüre ersann:

Das DRK wird für das "Abenteuer Blutspende" - mit dem Bild eines Mopedfahrers

Dummerweise lenkt wird jedoch die ohnehin schon problematische Assoziation der dritten Bedeutung des Wortes “Abenteuer” nicht nur auf die verhältnismäßig überschaubaren Risiken einer Blutspende gelenkt, sondern durch das unglücklich gewählte Symbolbild sogleich mit zusätzlichen Gefahrenszenarios aufgeladen.

Ab und an sollte man eben selbst für den guten Zweck (der natürlich auch beim DRK nichts anderes als Tagesgeschäft ist) sinnvolle Investitionen nicht verschließen und ausnahmsweise einmal Werbeschlipsträger engagieren. Oder die, die man bisher hatte, schnell entsorgen.


1. November 2010

Tot(ale Gastlichkeit)

In einem Touristenort an der Mosel, ein Schild an einem Gasthaus: "Dieses Haus ist mein / und doch nicht mein / Der vor mir war dachte auch es wäre sein / Er zog aus und ich zog ein / Nach meinem Tod wird es wieder so sein // Gästezimmer frei

Ich stehe ja auf morbiden Werbescham.


18. September 2010

Lebenslänglich

Seit ich gestern diesen wirren Gedanken anderen, darüber verwunderten in ihre Twitter-Zeitleiste gestopft habe, beschäftigt er mich. Es ist mit Sicherheit nicht mal eine besonders geistreiche oder neue Feststellung, aber mich erschreckt sie aus verschiedenen Gründen doch: Die Erkenntnis, daß es offenbar ziemlich genau der Zeitspanne bedarf, die ein Mensch in etwa lebt, ehe die Lehren selbst aus den schlimmsten Katastrophen zwar nicht vergessen, aber in beispielhafter kognitiver Dissonanz verdrängt, relativiert oder schöngeredet werden, um der antiproportional zum schmerzlichen Andenken an geschehenes Unheil wachsenden Gier nach irgendetwas “endlich” und, ungestört von lästigen Bedenkenträgern, Rechnung tragen zu können. Ganzen Artikel lesen


17. August 2010

Die Scheibe ist nicht die Welt…

…und das ist auch gut so. Warum ich in meinem ganzen Leben nie wieder eine (zumal beschreibbare) CDVDHDBlueray in die Hand nehmen und nicht mal mit dem Arsch anschauen werde.

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