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	<title>DavidBLN.de &#187; unfähig</title>
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	<description>Mein Dingsbums und ich.</description>
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		<title>Schuster, Leisten.</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 21:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Fürs Protokoll und weil man das gar nicht oft genug wiederholen kann: Nur, weil jemand wirklich tolle Kameras baut &#8211; was ich ehrlich meine, denn ich bin seit frühester Kindheit treuer Nikon-Kunde! &#8211; und diesen als Fernost-Hersteller, die grundsätzlich für so etwas eigentlich bis heute nicht allzu berühmt sind, sogar hervorragende Bedienungsanleitungen beizulegen vermag, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fürs Protokoll und weil man das gar nicht oft genug wiederholen kann: Nur, weil jemand wirklich tolle Kameras baut &#8211; was ich ehrlich meine, denn ich bin seit frühester Kindheit treuer Nikon-Kunde! &#8211; und diesen als Fernost-Hersteller, die grundsätzlich für so etwas eigentlich bis heute nicht allzu berühmt sind, sogar hervorragende Bedienungsanleitungen beizulegen vermag, ist er noch lange nicht für &#8220;alles, was mit Elektronik zu tun hat&#8221; qualifiziert. Schon gar nicht für Software.<span id="more-2128"></span></p>
<p>Wer sich für Fotografie und Bildverarbeitung nicht interessiert, lese bitte im nächsten Absatz weiter. Für alle anderen, die keine Nikon-Kamera besitzen: Kostenlos legt Nikon seinen DSLRs eine Software namens &#8220;ViewNX&#8221; bei. Diese dient einerseits dazu, mit der Kamera im Rohformat erstellte Aufnahmen nachzubearbeiten. Genaugenommen bietet sie hierfür alle Bearbeitungsschritte, die auch die Kamera selbst kann, etwas komfortabler für den PC und erweitert die Werkzeugpalette um ein paar Feinheiten, die ganz nützlich, aber hier nicht weiter wichtig sind. Außerdem sind viele Funktionen enthalten, die gut gemeint bei der Verwaltung der Bilder helfen sollen sowie einige Spielereien, etwa eine integrierte Google Maps-Karte, auf der GPS-markierte Aufnahmen geographisch sortiert erscheinen. So weit, so gut gemeint. Da die Unterstützung für nicht hauseigene Bildformate jedoch eher bescheiden ausfällt und auch die allgemeine Bedienung ziemlich zu wünschen übrig läßt und weil ich es außerdem schon immer so gemacht habe[tm], verwende ich für die wirkliche Verwaltung (Organisation, Sortierung, Katalogisierung, Verschlagwortung usw.) &#8220;ThumbsPlus professional&#8221;. Eine Bilddatenbanksoftware, die so ziemlich alles kann, was man sich so wünschen mag. In der mir vorliegenden teuren Version sogar das Lesen herstellereigener Rohdatenformate wie eben jenes von Nikon (&#8221;NEF&#8221;).</p>
<p>Eines kann ThumbsPlus jedoch leider nicht: Schlagworte in Nikon-Rohdateien schreiben. Da aber das Speichern von Schlagworten (sogenannte IPTC-Keywords) direkt in Bilddateien der einzig langfristig sinnvolle Weg ist, seine Daten zu organisieren, muß man zum Katalogisieren der Original-Kameraaufnahmen wohl oder übel auf die Nikon-Software zurückgreifen. Gut gemeint, wie diese nun mal gemacht ist, merkt sie sich auch gleich alle jemals eingegebenen Schlagwörter obwohl dies, da diese wie gesagt in den Bildern selbst hinterlegt werden, gar nicht nötig wäre. Aber man soll es beim Eingeben wohl leichter haben. Unangenehm wird es für Fotografen, die besonders vielseitige Bilder machen und/oder viele Aufnahmen besitzen, die sie obendrein möglichst umfassend katalogisieren wollen. Denn nach ein paar hundert &#8211; ich habe nicht gezählt &#8211; Schlagworten ist die Liste &#8220;voll&#8221;. Hierfür gibt es keinerlei logischen oder standardbedingten Anlaß; der IPTC-Standard kennt lediglich eine Höchstlänge für jedes einzelne Stichwort. Nein, wenn die Liste der gemerkten Stichwörter aus Sicht der Nikon-ViewNX-Software voll ist, dann hat man sich mit dem bis dahin erreichten Vokabular zu begnügen. Freitexteingabe ist dann nicht mehr möglich.</p>
<p>Eigentlich. Denn zum Glück ist derartiges Programmiererversagen mit etwas Recherche geradezubiegen. Deshalb, und natürlich, um jedem, der es hören will, meine Meinung über halbherzig arbeitende Softwareentwickler kundzutun, die sich über den eigentlichen Sinn ihrer Anwendungen (die einer Aufgabe dienen und nicht etwa unnötige neue Hürden für deren Bewältigung schaffen sollen!) nicht im klaren sind, hier für die Suchmaschinenbediener und auch für mich selbst eine kurze Erinnerung und Anleitung, wie man die gemerkte Liste leert &#8211; das kann und darf man ohne Reue tun! &#8211; um dann wieder bis zum Limit beliebige neue Schlagworte einzufügen. Die Anleitung bezieht sich auf Windows 2000, XP und Vista/7:</p>
<ol>
<li>ViewNX ggf. beenden.</li>
<li>Registirierungseditor starten (<code>Start - Ausführen - <em>regedit</em></code>)</li>
<li>Zum Schlüssel <code>HKEY_CURRENT_USER\Software\Nikon\NkFramework\ViewNX 2\Mainframe\IPTCView\History\Keywords</code> wechseln.</li>
<li>Alle Werte unterhalb dieses Schlüssels (rechte hälfte des Editorfensters) markieren und löschen, mit Ausnahme von <code>(Standard)</code>.</li>
<li>Registrierungseditor schließen und mit ViewNX weiterarbeiten.</li>
</ol>
<p>Und, liebe Nikon-Macher: In Sachen Software bitte künftig jemanden fragen, der Ahnung hat. Danke.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Um auch einen sehr erfreulichen Aspekt der o.g. Software nicht unerwähnt zu lassen, sei die Möglichkeit, selbst Fotos ohne native GPS-Daten nachträglich mittels einer Karte entsprechend von Hand zu lokalisieren, hier auch mal ausdrücklich gelobt.</p>
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		<title>Verbote</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 12:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arm]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[tipico tedesco]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[beweisen nur eins: Resignierende Machtlosigkeit.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>beweisen nur eins: Resignierende Machtlosigkeit.</p>
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		<title>Schlimmer geht immer</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 13:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Flitzekacke]]></category>
		<category><![CDATA[Manchesterliberalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Sterbende Dinosaurier]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkrampf]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich dachte ich immer, daß die seit Jahrzehnten üblichen Plakate, auf denen irgendein sorgsam retuschierter Politikerkopf (un)gezwungen bis grenzdebil grinsend und meist von etwas weiter oben auf sein Stimmvieh herabschaut, bereits das gruseligste wären, das die regelmäßigen Inszenierungen des modernen Klassikers &#8220;Wahlkampf&#8221; ausmacht. Ja, eine Zeit lang war ich überzeugt, daß Inhalte viel wichtiger wären, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich dachte ich immer, daß die seit Jahrzehnten üblichen Plakate, auf denen irgendein sorgsam retuschierter Politikerkopf (un)gezwungen bis grenzdebil grinsend und meist von etwas weiter oben auf sein Stimmvieh herabschaut, bereits das gruseligste wären, das die regelmäßigen Inszenierungen des modernen Klassikers &#8220;Wahlkampf&#8221; ausmacht. Ja, eine Zeit lang war ich überzeugt, daß Inhalte viel wichtiger wären, als beliebig austauschbare Köpfe.</p>
<p>Daß auch Phrasen beliebig austauschbar sind, habe ich dabei stets geflissentlich ignoriert. Daß die Simulation von Inhalten mich das ganze Bauerntheater noch mehr verachten lassen würde, als es die oben genannten Hackfressen je könnten, hätte ich auch nicht gedacht. Doch merke: Das Grundwesen der Peinlichkeit besteht zweifelsfrei darin, daß sie sich immer doch noch weiter unterbieten läßt.<span id="more-2121"></span></p>
<p>Sofern es hierfür und für die These, daß sich die Parteienrepublik nicht mal mehr die Mühe des Anstrichs gibt, ihr Volk auch nur entfernt des Denkens für fähig zu halten, noch irgendeines Beweises bedarf, so erbringt ihn der derzeitige Zirkus um den äußerlichen Neuanstrich des Berliner Landesparlaments in eindrucksvoller Weise. Da gibt ein Herr Wowereit vor, <em>Berlin</em> zu <em>verstehen</em>, indem er eine offenbar aufgeregte Omi an der Hand hält, während er zwar nicht sie, dafür aber die Kamera auf der anderen Seite angrinst. Da muß sich eine Frau Künast für den von der Bildregie augenscheinlich gewollten angestrengt-genervten Blick des vorgeblich für den Bürger arbeitenden Volkszertreters genau so wenig Mühe geben, wie sie behaupten würde, daß Berlin die einzige, letzte oder wenigstens wichtigste Machtoptionen ihrer persönlichen Karriere wäre. Für wie intelligent die politische Klasse ihr Volk hält, beweisen allerdings, wie gesagt, besonders Plakate, die mehr als &#8220;Slogans&#8221; enthalten. </p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/DSC_0304.JPG"><img src="/_ressourcen/uploads/DSC_0304-600x398.jpg" alt="Ein Plakat der FDP erklärt dem naiven Wahlbürger, daß den ebenso naiven &quot;Traum einer autofreien Stadt&quot; nicht teile, weil andernfalls werdende Mütter &quot;mit dem Fahrrad in den Kreißsaal&quot; müßten." title="" width="600" height="398" class="blackborder size-medium wp-image-2122" /></a></p>
<p>Dieses Beispiel der Mövenpickpartei ist dabei keineswegs einzigartig, sondern, ganz entgegen deren voraussichtlichen Stimmergebnissen, erschreckend repräsentativ. Natürlich nicht nur für die Berliner Politik.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Endstation(ärer) Handel</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/07/30/endstationarer-handel/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 17:52:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Schlipsträger]]></category>
		<category><![CDATA[Sonst nô wat?]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Metro,
eigentlich wollte ich in diesem Beitrag ausdauernd über die Gründe darüber philosophieren, warum stationäre Handelskonzepte &#8211; vom Nahrungs- und Frischemarkt aus meiner Sicht einmal abgesehen &#8211; schon längst im Sterben begriffen sind. Schwamm drüber, ich habe es mir eben anders überlegt und sage stattdessen:
DANKE!
Denn während ich an einer der fünf am heutigen Sonnabend geöffneten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Metro,</p>
<p>eigentlich wollte ich in diesem Beitrag ausdauernd über die Gründe darüber philosophieren, warum stationäre Handelskonzepte &#8211; vom Nahrungs- und Frischemarkt aus meiner Sicht einmal abgesehen &#8211; schon längst im Sterben begriffen sind. Schwamm drüber, ich habe es mir eben anders überlegt und sage stattdessen:</p>
<p><big><strong>DANKE!</strong></big></p>
<p>Denn während ich an einer der fünf am heutigen Sonnabend geöffneten (von insgesamt zwölf) Kassen wartete, bis eine Kassiererin ihrer Kollegin beim Bezahlen an deinem theoretisch schlauen, praktisch dank (ich weiß das aus Innenseiterkreisen verbindlich) Schlipsträgerbedenken jedoch völlig unbrauchbaren &#8220;neuen&#8221; Bezahlterminalsystem geholfen und den 9000 Kunden in der Schlange vor mir beim Entfernen von Diebstahlsicherungen und sonstwas bemühterweise behilflich war, hatte ich genug Zeit, von meinem Schlautelefon aus mit Hilfe des Internetzes alle Nicht-Lebensmittel-Waren, die sich in meinem Wagen befanden, für insgesamt weniger als die Hälfte deines Preises versandkostenfrei aus diesem schäbigen Internetz zu ordern. Die kommen dann am Montag zu mir nach Hause, ganz ohne Schlepperei.</p>
<p>Und die Lebensmittel, die habe ich in meinem kleinen, rümpeligen aber insgesamt flotten und gut organisierten Dorfrewe gekauft. Also, Daumen hoch und Gruß an Herrn Cordes. Ach ja, unter uns: Daß man externe Leiharbeiter erst zum großen Sommerfest ein- und anschließend explizit per mehrfacher Email wieder auslädt, das ist wirklich unfein. Das hast du, liebe Metro-Gruppe, ja sicher nicht gemacht, oder? Alles nur üble Nachrede, hoffe ich doch sehr&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sehr verirrtes Edeka-Team,</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 14:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
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		<category><![CDATA[tipico tedesco]]></category>
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		<description><![CDATA[um Kunden wie mich und mein Geld fernzuhalten, stellen Sie diese bitte immer, am besten noch vor dem Betreten Ihres Geschäfts, unter Generalverdacht. 
Vielen Dank für Ihr immerhin nicht zum ersten Mal bewiesenes Unverständnis davon, wie kaufkräftige Kunden heute (nicht) behandelt werden möchten. Und viel Glück.
 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>um Kunden wie mich und mein Geld fernzuhalten, stellen Sie diese bitte <strong>immer</strong>, am besten noch vor dem Betreten Ihres Geschäfts, unter <strong>Generalverdacht</strong>. </p>
<p>Vielen Dank für Ihr immerhin <a href="/2010/10/02/wir-lieben-ah-ihr-bargeld/">nicht zum ersten Mal</a> bewiesenes Unverständnis davon, wie kaufkräftige Kunden heute (nicht) behandelt werden möchten. Und viel Glück.</p>
<p> <img src="/_ressourcen/uploads/IMAG0291-400x600.jpg" alt="Sehr verehrte Kunden, um Missverständnissen vorzubeugen, verwenden Sie bitte IMMER einen Einkaufswagen oder Einkaufskorb. Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Edeka-Team" title="" width="400" height="600" class="blackborder alignnone size-medium wp-image-2094" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erspart es uns!</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 14:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[tipico tedesco]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Benzinsparfüchse, ich hab einen Supertip, wie ihr noch viel mehr sparen könnt als mit dem &#8220;40 in der Innenstadt&#8221;-Trick:
Genau. Gar nicht fahren. Eine echte win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-Situation!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Benzinsparfüchse, ich hab einen Supertip, wie ihr noch viel mehr sparen könnt als mit dem &#8220;40 in der Innenstadt&#8221;-Trick:</p>
<p>Genau. Gar nicht fahren. Eine echte win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-Situation!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sexells (2)</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/07/26/sexells-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 11:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>
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		<description><![CDATA[Ficksaft in Flaschen, Sauereien zum saufen&#8230; ach ja. Da hat das Brands &#038; Strategy Department aber mal wieder so richtig auf den Poo(tz) gehauen. Ob es jetzt an zu hohen oder doch zu niedrigen Öchslezahlen lag: Das letzte Saison-Kickoff fand jedenfalls offenkundig mit freundlicher Unterstützung der Ergo-Gruppe statt.
Wisset se, Herr Direktor, mir hen da e [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ficksaft in Flaschen, Sauereien zum saufen&#8230; ach ja. Da hat das Brands &#038; Strategy Department aber <a href="/2010/06/07/sexells/">mal wieder</a> so richtig auf den Poo(tz) gehauen. Ob es jetzt an zu hohen oder doch zu niedrigen Öchslezahlen lag: Das letzte Saison-Kickoff fand jedenfalls offenkundig mit freundlicher Unterstützung der Ergo-Gruppe statt.</p>
<blockquote><p>Wisset se, Herr Direktor, mir hen da e ganz frivoles Idee&#8217;le: Mir könntet doch einfach e fesches Etikettle uff de Fläschle bappe, irgetsoebbes mit&#8230; pscht, <small>Ding, na hier, <span style="font-size: 30%; color: #999">dene Secks, wisset&#8217;s?</span></small>. Woi, des hen Ekschperde rausgefunne: Dene <small><span style="font-size: 30%; color: #999">Secks</span></small>-G&#8217;schichde, die verkaufet sich oifach bracktisch fo&#8217;alleine. (Und wann des ned hilft, schraube mer oifach noch e bißle no Preis nunder.) Isch des nix?</p></blockquote>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/fickelwein.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/fickelwein-400x600.jpg" alt="fickelwein" title="fickelwein" width="400" height="600" class="alignnone size-medium wp-image-2080" /></a></p>
<p>Hach, ich komm schon ganz in Schlampagnerstimmung *zwinker* iksdeh ^^ ROFL</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ihr Verfügungsrahmen beträgt. Ungefähr. Im Idealfall. Theoretisch.</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/07/14/ihr-verfugungsrahmen-betragt-ungefahr-im-idealfall-theoretisch/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 11:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlipsträger]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon vor längerer Zeit war ich von der immer unangenehmeren Schlipsträgerei und  versicherungsvertretrigen Werbebelästigung genervt, welche bei der Dresdner Bank &#8211; deren Kunde ich wurde, als sie in Berlin noch &#8220;Bank für Handel und Industrie&#8221; hieß &#8211; seit deren Aufkauf durch den Allianz-Konzern, spätestens aber nach ihrer Einverleibung durch die und die Transformation zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vor längerer Zeit war ich von der immer unangenehmeren Schlipsträgerei und  versicherungsvertretrigen Werbebelästigung genervt, welche bei der Dresdner Bank &#8211; deren Kunde ich wurde, als sie in Berlin noch &#8220;Bank für Handel und Industrie&#8221; hieß &#8211; seit deren Aufkauf durch den Allianz-Konzern, spätestens aber nach ihrer Einverleibung durch die und die Transformation zur Commerzbank leider und zu Lasten ehemals wirklich kundenorientierter Bedienung durch das Personal in unerträglichem Maß zunahmen. Also entschloß ich mich, es nun auch mal mit einer dieser Internet-Direktbanken zu versuchen.<span id="more-2046"></span></p>
<p>Nun gehöre ich nicht zu jenem Kundenkreis, der hellauf begeistert alle möglichen Einwände ausblendet, ehe er etwas neues versucht. Im Gegenteil suche ich immer gezielt nach Schwachstellen, wie es eigentlich jeder vernünftige Mensch tut; ich lese bei Online-Handelsplätzen stets als erstes alle negativen Bewertungen zu Produkten und Anbietern und habe mir angewöhnt, gerade daraus eventuelle positive Eigenschaften abzuleiten. Bei Dienstleistern oder Händlern zum Beispiel glaube ich, aus deren Reaktionen auf eine Kritik mehr erkennen zu können als aus tausendundeiner <em>super gelaufen, keine Probleme, immer wieder</em>-fünf Sterne-Bewertungen.</p>
<p>Im Falle der DKB, für die ich mich letztlich entschied, war das unmöglich. Entweder habe ich nach den falschen Phrasen gesucht (obwohl ich darin sonst ziemlich gut bin). Oder es gab bisher keinen wirklich Kunden, der mit der DKB schlechte Erfahrungen gemacht hat (so etwas wäre, wie wir wissen, sogar im Falle der allein seligmachenden Kirche ein, äh, Wunder). Oder es gab bisher niemanden, der dieser Internetbank im Internet mal keine Höchstnote geben wollte (bei einer Internetbank so wahrscheinlich wie ein 31. April). Oder.</p>
<p>Mangels verwertbarer Fremderfahrungen mußte ich also selbst ran. Der Plan war, nach einem Dreivierteljahr mit Sack und Pack (hier: Giro-, Fest- und Tagesgeldkonten) zur neuen Bank umzuziehen, unter der Voraussetzung, daß es zwischenzeitlich mindestens einmal ein Problem gegeben hätte, das nicht nur hilfsbereit, sondern auch erkennbar professionell und so gelöst würde, daß eine Wiederholung auszuschließen ist.</p>
<p>So bestellte ich online ein <em>vollkommen kostenloses</em> Girokonto einschließlich Visakarte, mit der man, so das Versprechen und die zahlreichen positiven Berichte allerorten, <em>weltweit kostenlos Bargeld</em> an jedem Visa-Geldautomaten abheben könne. Kredit- und EC-Karte kamen zügig per Post, der Verfügungsrahmen des Kreditkartenkontos wurde mir mit dem Betrag X mitgeteilt, den ich, so die beiliegenden Hinweise, zudem durch Überweisungen auf dieses Konto beliebig erhöhen könne (was sogar im Falle eines Guthabens verzinst würde).</p>
<p>Ich muß noch erwähnen, daß ich schon lange kein Mensch mehr bin, der finanziell in den Tag hineinlebt. Im Gegenteil und schon, weil ich Situationen wie &#8220;nicht mögliche Verfügungen&#8221; an Geldautomaten unerträglich finde, kontrolliere ich meine Konten wöchentlich, führe täglich Buch über meine Ausgaben und weiß dank einer eigens hierfür eingerichteten Datenbank jederzeit genau, wie hoch die nächste Kreditkartenabrechnung wird, wie viel Geld auf welchem Konto zu sein hat und infolgedessen auch, wie viel ich etwa heute Abend noch werde abheben können. Jedenfalls war dies in den letzten, wenigstens zehn, Jahren stets der Fall.</p>
<p>Bis vor einigen Wochen. Da stand ich, wohlgemerkt: nicht zum ersten Mal, vor einem Geldautomaten im Ausland und beabsichtigte, dort das zum Ausgeben vor Ort benötigte Bargeld abzuheben. Sowohl meine Datenbank als auch der online abrufbare Kontostand wiesen mir noch am frühen Morgen des gleichen Tages mehr als genug Reserven im Verfügungsrahmen aus. Ich hätte ein vielfaches dessen, was ich abzuheben vorhatte, erhalten können müssen. Nur: War nicht. Nach zweimaligem unbegründetem Verweigern blieb mir nichts anderes, als entweder die Heimreise anzutreten oder die stattlichen Auszahlungsgebühren der EC-Karte vorläufig zu erdulden. Denn die funktionierte natürlich.</p>
<p>Nun gibt es für mich verschiedene Kategorien von &#8220;ärgerlich&#8221; auf dieser Welt. Die erste ist die, bei der ich selbst schuld bin. Geschenkt. Die nächste ist die, wo ich etwas scheiße finde, das andere vielleicht ganz klasse finden. Kommt vor, auch oft, tut aber auch nicht wirklich weh. Schlimmer ist es schon mit Dingen, die sich jedem klar denkenden Menschen als ausgemachter Unsinn sofort erschließen und die dennoch immer wieder vorkommen. Die Krone der Beleidigung, jedenfalls für meine Intelligenz, sind allerdings Dinge, die offensichtlich komplett verkorkst sind und die man mir dennoch und mit zunehmend dämlicheren Argumenten als selbstverständlichste Sache der Welt verkaufen will. Es sind diese Situationen, die mich mit Grausen abwenden lassen und mit der sich jemand als ernstzunehmender Partner, egal für welchen Geschäfts- oder Lebensbereich, unheilbar und final diskreditiert.</p>
<p>Der folgende sich hinziehende, zähe &#8211; Email-Beantwortungsstunde ist offenbar immer wochentags zwischen 9 und 12 Uhr &#8211; Schriftwechsel ist ein Paradebeispiel für so einen Fall (Prosa großteils gekürzt; Hervorhebungen und Variablen alle von mir).</p>
<blockquote><p>ich wollte heute Mittag am exakt gleichen Geldaumaten der $bank in $stadt, wo ich am $datum mit der Visakarte erfolgreich abgehoben habe, $betrag abheben. Heute hieß es dort &#8211; obwohl es an der Deckung nicht liegen kann! &#8211; daß ich nicht abheben könne. Die Abhebung des gleichen Betrages mit der EC-Karte hingegen hat problemlos funktioniert.</p>
<p>Bitte prüfen Sie, warum das mit dem &#8220;weltweit kostenlos abheben&#8221; hier auf einmal fehlschlägt. Ich fände es nicht so schön, dafür jetzt Gebühren zahlen zu müssen. Bitte um Rückmeldung.</p></blockquote>
<blockquote><p>Gut, dass Sie sich melden. Aufgrund mehrerer ausstehenden Buchungsanfragen in einer Gesamthöhe von $betrag aus folgenden Branchen</p>
<ul>
<li>(Mail / Phone) Diverse (Tickets, Teleshop) Löschungsdatum: $datum</li>
<li>(Einzelhandel) Bücher Löschungsdatum: $datum</li>
<li>(Einzelhandel) Spirituosen / Wein / Likör Löschungsdatum: $datum+14</li>
</ul>
<p>sind aktuell keine weiteren Verfügungen möglich. <strong>Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen keine weiteren Informationen zur Verfügung stellen können. Bitte wenden Sie sich im Zweifelsfall direkt an den Händler.</strong> (&#8230;) Wenn Sie Geld auf Ihre DKB-VISA-Card überweisen, erhöhen Sie Ihren Verfügungsrahmen.</p></blockquote>
<blockquote><p>sorry, aber das kann ja wohl nicht sein. Ich habe VORHER ($datum-1) extra in die Umsätze geschaut und gerade eben auch noch mal. Aktueller Saldo sind $betrag <em>(Anm.: weit unterhalb des Limits)</em> (darin ist die neueste Aufbuchung noch nicht enthalten), vor dem Wochenende als ich nachgeschaut habe waren es <em>[noch mehr Spielraum]</em>. In jedem Fall wären da noch $abhebebetrag &#8220;drin&#8221; gewesen.</p>
<p>Wenn es &#8220;schwebende&#8221; Buchungen gibt, die zwar meinen Verfügungsrahmen beeinflussen, die aber nirgends zu sehen sind, wie soll ich mich dann auf dieses Zahlungsmittel verlassen können? Sagen Sie bloß nicht &#8220;immer möglichst viel aufbuchen&#8221; wäre die einzige &#8220;Lösung&#8221;, denn dann habe ich von der ganzen Geschichte leider gar keinen Nutzen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Bei der Prüfung Ihres Anliegens haben wir mehrere ausstehende Händleranfragen (Autorisierung) auf Ihrer DKB-VISA-Card festgestellt. Aus diesem Grund stand Ihnen das vollständige Kartenlimit nicht zur Verfügung. Die offenen Händleranfragen wurden von uns heute als erledigt vermerkt. Ihr Kartenlimit auf der DKB-VISA-Card steht Ihnen wieder zur Verfügung.</p>
<p>Bei den angesprochenen Autorisierungen handelt es sich um Verfügungsanfragen zu Ihrer DKB-VISA-Card, die durch den jeweiligen Händler veranlasst werden. Unternehmen wie z.B. Hotels und Autovermietungen nutzen die Möglichkeit sich Ihre Kautionen mittels einer solchen Autorisierung auf Ihrer Kreditkarte zu blocken.</p>
<p>Autorisierungen sind nur für einen befristeten Zeitraum gespeichert und löschen sich dann automatisch, in der Regel nach 14 Tagen.</p></blockquote>
<blockquote><p>&gt; Bei der Prüfung Ihres Anliegens haben wir mehrere ausstehende<br />
&gt; Händleranfragen (Autorisierung) auf Ihrer DKB-VISA-Card festgestellt.<br />
Das schrieben Sie mir schon vor einer Woche.</p>
<p>Auf meine eigentlichen Fragen gehen Sie allerdings wieder nicht ein. Sie verzeihen mir daher bitte meine allmählich aufkommende Ungehaltenheit, denn hier geht es mit Verlaub um mein Geld und im vorliegenden Fall auch noch um Zuverlässigkeit im Ausland, da hört der Spaß für mich auf. Also:</p>
<p>1. Wozu sehe ich meinen Kreditkartensaldo und führe über meine Verfügungen Buch, wenn das alles trotzdem Makulatur ist? Wie soll ich mich ernsthaft auf Verfügungsrahmen verlassen, wenn ich nirgendwo im Voraus sehe, wie viel ich in den nächsten drei Stunden effektiv abheben kann? Ist das hier eine Bank oder ist das ein Lotteriestand?<br />
2. Welche &#8220;Händler/Unternehmen&#8221; reservieren ohne meine Wissen, aber offenbar mit Ihrer Duldung irgendwelche ominösen &#8220;Beträge&#8221;, die mich daran hindern, meine Karte als zuverlässiges Zahlungsmittel einzusetzen? Ich habe in den letzten zwei Wochen weder Autos gemietet, noch Hotels reserviert noch sonstiges. Genaugenommen habe ich das mit dieser Karte noch überhaupt nicht und allmählich glaube ich auch, daß ich das besser nie tun werde.<br />
3. Und vor allem: Soll ich für diese, Sie entschuldigen meine leichte Gereiztheit bitte, Lächerlichkeit jetzt ernsthaft 10 Euro Geldautomatengebühr bezahlen? Ist das das weltweit kostenlose Bargeldabheben, mit dem Sie werben?</p></blockquote>
<blockquote><p>Wir bedauern, dass Ihnen bei Ihrem Auslandsaufenthalt Unannehmlichkeiten entstanden sind und möchten Ihnen gerne die entstandenen Fragen beantworten.</p>
<p>• (Mail / Phone) Diverse (Tickets, Teleshop) Löschungsdatum: $datum<br />
• (Einzelhandel) Bücher Löschungsdatum: $datum<br />
• (Einzelhandel) Spirituosen / Wein / Likör Löschungsdatum: $datum+14</p>
<p>In der Regel erfolgen diese Buchungsanfragen nur bei Vorlage Ihrer Kartendaten bei Zahlungen/Reservierungen. <strong>Die benannten Händleranfragen, welche benannte wurden und das Limit blockierten sind Ihnen nicht bekannt? Dann bitte wir Sie die Kreditkartenumsätze mit großer Sorgfalt auf Richtigkeit zu beobachten.</strong></p>
<p>Auf Händleranfragen/-reservierungen zu Lasten Ihrer DKB-Visa-Card haben wir als kartenausgebendes Institut keine Verfügungsgewalt.</p>
<p>Aus Kulanz werden wir Ihrem Internet-Konto in den nächsten Tagen 20,00 Euro gutschreiben und hoffen sie in Zukunft wieder von unserem Service überzeugen zu können.</p></blockquote>
<blockquote><p>vielen Dank für Ihr Kulanzangebot, das ich gerne annehme.</p>
<p>Zu den genannten Bezeichnungen: Das kann ja alles und nichts sein. Natürlich habe ich mit der Karte auch schon mal Spirituosen gekauft und natürlich bestelle ich damit bei Amazon. Ohne Angaben zum Firmennamen hilft mir das leider nicht viel weiter.</p>
<p>Vor allem aber: <strong>Bei Autovermietern und Hotels kenne ich das reservieren von Beträgen ja. Aber bei HÄNDLERN? Da kaufe ich entweder etwas und bezahle IN DIESEM MOMENT oder ich tue es nicht.</strong> Was zum Teufel hat ein Händler irgendwelche Beträge zu reservieren? Und obendrein: Wenn ein Hotel oder ein Autovermieter so was tut, kenne ich es so, daß ich darauf hingewiesen werde und meine Karte entsprechend vorlegen muß.</p>
<p>Ergo: Bekommen Sie bitte heraus, wer da solchen Unfug gemacht hat und teilen Sie mir dies mit, da ich hier natürlich ggf. juristisch vorgehen möchte (ich nehme doch an, daß eine nicht autorisierte &#8220;Reservierung&#8221; die gleiche &#8220;Qualität&#8221; hat, wie eine nicht autorisierte Abbuchung). Danke.</p>
<p>Die Belastungen meiner Karte kontrolliere ich mit jeder Abrechnung, genau wie ich jede Transaktion zeitnah protokolliere, um später kontrollieren zu können. Im genannten Fall habe ich ja eben genau dies vor und nach der erfolglosen Abhebung getan.</p>
<p>Es bleibt die dringlichste Frage für mich ungeklärt: Wie kann ich sicherstellen, daß ich beim nächsten Auslandsaufenthalt nicht wieder dastehe wie der sprichwörtliche Ochse vor dem Berg? Mehr, als über meine Ausgaben Buch führen, kann ich doch schlichtweg nicht. <strong>Warum finde ich nirgends eine verbindliche Anzeige darüber, wie viel ich in den nächsten Stunden noch disponieren kann?</strong> Das ist, ich wiederhole mich, für mich unverzichtbar!</p></blockquote>
<blockquote><p>Sofern Sie Ihre DKB-VISA-Card bei einem Händler einsetzen hat dieser die Möglichkeit, sich den Betrag von Ihrer Kreditkarte zu reservieren. Sofern der Händler die offene Anfrage nicht bucht, wird diese Reservierung zum angegebenen Datum gelöscht. Damit erhöht sich automatisch Ihr Verfügungsrahmen.</p>
<p><strong>Die offenen Händleranfragen können nicht im Internet-Banking eingesehen werden. Zu diesen liegen uns auch keine weiteren Informationen vor.</strong></p>
<p>Wir bitten um Ihr Verständnis.</p></blockquote>
<blockquote><p>ich frage noch einmal ganz direkt mit der bitte um verbindliche konkrete Antwort:</p>
<p>1.) Sie können &#8220;Händleranfragen&#8221; zwar löschen, aber nicht erkennen, wer der &#8220;anfragende&#8221; Händler war?<br />
2.) Wenn doch: Ich erfahre, obwohl es hier um meine Karte geht, nicht, wer sich da herausnimmt, ohne mein Wissen Beträge zu reservieren?</p>
<p>Ich bin gerade ein bißchen sprachlos, wie Sie eventuell nachvollziehen können.</p></blockquote>
<blockquote><p>Wir teilen Ihnen mit, dass wir Händleranfragen nur löschen können, wenn der Betrag bereits gebucht wurde. <strong>Sofern der Betrag noch nicht gebucht wurde, kann nur der Händler selber die offene Anfrage entfernen.</strong></p>
<p>Weiterhin liegen uns keine weiteren Informationen zu den offenen Buchungen vor. Bitte haben Sie dafür Verständnis.</p></blockquote>
<blockquote><p>das wird ja langsam zur Realsatire. Wird beim Antworten bei Ihnen eigentlich der gesamte Vorgang gelesen oder nur die letzte Mail?</p>
<p>ICH MÖCHTE WISSEN WER DAFÜR VERANTWORTLICH WAR, DASS ICH AM BESAGTEN TAG IN $stadt OHNE EIGENES VERSCHULDEN(!!!) KEIN GELD ABHEBEN KONNTE OBWOHL ALLE VON MIR AUTORISIERTEN TRANSAKTIONEN SICH WEIT UNTERHALB MEINES LIMITS BEFANDEN.</p>
<p>Sie treiben mich bei aller lobenswerten Kulanz wirklich zur Verzweiflung, denn das kann doch nicht so schwer sein so was herauszufinden im Zeitalter der EDV.</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Authorisierungen verbleiben auch noch nach Abbuchung von Ihrer DKB-VISA-Card, meist in gleich Höhe. <strong>D.h. das Ihre DKB-VISA-Card für einen gewissen Zeitraum doppelt belastet ist</strong> und somit eine Auszahlung nicht möglich war.</p>
<p><strong>Nach Belastung haben Sie allerdings die Möglichkeit, die Authorisierung von uns löschen zu lassen, um wieder Bargeld verfügen zu können. Eine weitere Möglichkeit, der Erhöhung Ihrer Liquidität wäre  (&#8230;) die Erhöhung Ihres DKB-VISA-Card-Limits.</strong></p></blockquote>
<p>Gut möglich, daß niemandem, der mit der Sache befaßt war, überhaupt klar wurde, worum es mir geht, was mir als Kunde in diesem konkreten Fall das wichtigste ist, daß ich mehr an der Vermeidung einer Wiederholung als an Wiedergutmachung oder der Erläuterung irgendwelcher völlig sinnfreien und vermutlich auch so nicht zutreffenden Regelungen interessiert bin. Von der Tatsache, daß ich Unglaublichkeiten wie <em>ein Betrag wird im Grunde erst mal doppelt gebucht</em> in über zwanzig Jahren Kreditkarteneinsatz noch nie gehört habe &#8211; und ich habe schon oft am sprichwörtlichen Limit gelebt. Ich bin mir sogar sicher, daß die verschiedenen beteiligten Mitarbeiter aus ihrer Sicht wirklich alles getan haben, um mir &#8220;zu helfen&#8221;. Das zeigt sich schon in der großzügigen Kulanzgutschrift, die doppelt so hoch ausfällt wie mein akuter finanzieller Schaden. Nur: Ich möchte überhaupt keine Kulanz. Ich möchte auch keine Almosen. Und ich möchte auch keine &#8220;stets bemühten&#8221; Mitarbeiter, die mit immer freundlichen und vermeintlich hilfsbereiten Textbausteinen um sich werfen. Ich möchte noch nicht mal &#8220;Hilfe&#8221;. Alles, was ich möchte, ist eine funktionierende Dienstleistung, verdammt noch mal.</p>
<p>Doch ich habe es an diesem Punkt aufgegeben. Es ist absehbar, daß Wunsch und Wirklichkeit hier kollidieren. Wirklich grotesk finde ich die Behauptung, ich könne mein Limit nur sicherstellen, wenn ich quasi um Löschung der jeder Zahlung erfolgenden &#8220;doppelten Schattenbuchungen&#8221; unmittelbar im Anschluß schriftlich ersuchte. Aber wie auch immer: Es war dies der Moment, da mir klar wurde, daß leider auch beim Produkt &#8220;Bank&#8221; die übliche deutsche Regel gilt, nach der man sich stets für das kleinste und zudem bereits bekannte übel entscheidet und nicht, wie in anderen Kulturen, stets nach dem Besten strebt (und das beste sich auch noch durch das ernsthafte Bestreben, immer noch besser zu werden, auszeichnet). Die Katze, die hier bereits ein Stück aus ihrem Sack herausgewunken hat, kann sich wieder hinlegen. Ich bleibe bei den Schlipsträgern und zahle in Zukunft vermutlich auch wieder Jahresgebühren.</p>
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		<title>Makler, die&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 21:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonst nô wat?]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;keine Zeit haben, sich die ohnehin schon schwere Arbeit einer Online-Annonce auch noch mit dem Erstellen und Hochladen von Bildern zu verkomplizieren und dies dafür mit dem Vorabausrechnen der (vom Mieter erwarteten!) Provision kompensieren.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;keine Zeit haben, sich die ohnehin schon schwere Arbeit einer Online-Annonce auch noch mit dem Erstellen und Hochladen von Bildern zu verkomplizieren und dies dafür mit dem Vorabausrechnen der (vom Mieter erwarteten!) Provision kompensieren.</p>
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		<title>Fastenzeit</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 12:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[> 1000 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Mahlzeit]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/diätkost.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/diätkost-600x400.jpg" alt="Im Diätkost-Regal des Metrogroßmarkt gibt es alles für eine zünftige Fastenkur: Armagnac, Cognac und Rum" title="" width="600" height="400" class="blackborder alignnone size-medium wp-image-2024" /></a></p>
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		<title>Leute, die&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 14:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute, die]]></category>
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		<category><![CDATA[Angst!]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;sich nur sonntags auf die Straße trauen und sich ausgerechnet sonntags auf die Straße trauen müssen.</p>
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		<title>Von wegen &#8220;Zugriff&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 11:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Microsoft &#8220;Access&#8221; ist auch einer dieser Produktnamen, bei denen man sich verarscht vorkommt. Das Fenstermanagement dieser &#8220;Datenbankanwendung&#8221; ist so meilenweit entfernt von den GUI-Standards des Betriebssystems, das aus dem gleichen Hause kommt wie &#8220;Access&#8221; selbst (ich spreche von &#8220;Windows&#8221;, wovon sonst), daß man es kaum benutzen kann.
Weder ist seine Benutzerschnittstelle konsequent MDI, noch SDI, noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Microsoft &#8220;Access&#8221; ist auch einer dieser Produktnamen, bei denen man sich verarscht vorkommt. Das Fenstermanagement dieser &#8220;Datenbankanwendung&#8221; ist so meilenweit entfernt von den GUI-Standards des Betriebssystems, das aus dem gleichen Hause kommt wie &#8220;Access&#8221; selbst (ich spreche von &#8220;Windows&#8221;, wovon sonst), daß man es kaum benutzen kann.</p>
<p>Weder ist seine Benutzerschnittstelle konsequent <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Multiple_Document_Interface">MDI</a>, noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Single_Document_Interface">SDI</a>, noch harmonieren die Tastatursteuerungsbefehle mit den für jede der beiden Fenstersysteme allgemein üblichen. </p>
<p>Aber was rege ich mich auf. Leute, die &#8220;Access&#8221; für mehr als Haushaltsgeld- und Gewichtstabellen benutzen, sind vermutlich ohnehin schon froh, wenn sie die Maustasten nicht vertauschen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Horch!</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 10:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Das kann nicht euer Ernst sein. Ihr bezeichnet Eure Autos als &#8220;Premiumfahrzeuge&#8221;, verkauft deshalb nicht nur die Autos für ordentliche Summen, sondern auch die optional dazubestellbaren All-Inclusive-Multimedia-MMI-Navigation-plus-Soundsysteme mit doppeltem SD-Kartenleser &#8211; und dann können diese Geräte zwar lizenzbehaftete und qualitativ minderwertige MP3-Dateien abspielen, verstehen aber das lizenzfreie und teuren, gut klingenden Soundsystemen viel angemessenere kostenlose [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das kann nicht euer Ernst sein. Ihr bezeichnet Eure Autos als &#8220;Premiumfahrzeuge&#8221;, verkauft deshalb nicht nur die Autos für ordentliche Summen, sondern auch die optional dazubestellbaren All-Inclusive-Multimedia-MMI-Navigation-plus-Soundsysteme mit doppeltem SD-Kartenleser &#8211; und dann können diese Geräte zwar lizenzbehaftete und qualitativ minderwertige MP3-Dateien abspielen, verstehen aber das lizenzfreie und teuren, gut klingenden Soundsystemen viel angemessenere kostenlose und verlustfreie Kompressionsformat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FLAC">FLAC</a> nicht?</p>
<p>Wie scheiße kann man eigentlich sein, um trotzdem einen Arbeitsplatz in einer Firma zu finden, die sich selbst als Nachfolger der Firma Horch versteht und deshalb seit Jahrzehnten den nunmehr Imperativ des Verbs &#8220;hören&#8221; &#8211; nämlich: &#8220;Audi&#8221; &#8211; gibt?</p>
<p>Wenn ich diesem Eurem Befehl folgen möchte, kann ich das nicht, denn alles, was es außerhalb der Fähigkeiten von MP3 zu hören gäbe, wird mir verwehrt. Und wenn ihr eurem Namen wirklich Ehre machen wolltet, würdet ihr jetzt gut horchen. Und das schleunigst ändern.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum ich meine Brief künftig nicht mehr online frankiere</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/06/30/warum-ich-meine-brief-kunftig-nicht-mehr-online-frankiere/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Früher[tm]]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Deutsche BundesPost AG!
Früher, in der Steinzeit, mußte man Briefe als Normalsterblicher mit Wertmarken bekleben. Diese mußte man am Schalter kaufen, oder, sofern man passendes Münzgeld hatte, konnte man sie zu jeder Zeit den mechanischen gelben Automaten nach Geldeinwurf mit Kurbeln entlocken.
Dann, irgendwann Ende des letzten Jahrtausends, hattest du eine Idee. Zwar hast du ihr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Deutsche <del>Bundes</del>Post <ins>AG</ins>!</p>
<p>Früher, in der Steinzeit, mußte man Briefe als Normalsterblicher mit Wertmarken bekleben. Diese mußte man am Schalter kaufen, oder, sofern man passendes Münzgeld hatte, konnte man sie zu jeder Zeit den mechanischen gelben Automaten nach Geldeinwurf mit Kurbeln entlocken.</p>
<p>Dann, irgendwann Ende des letzten Jahrtausends, hattest du eine Idee. Zwar hast du ihr, ganz dem denglischen Zeitgeist geschuldet, den reichlich peinlichen Namen <em>StampIt!</em> gegeben, aber davon abgesehen war sie ziemlich genial. <span id="more-1976"></span>Eine für damalige Verhältnisse nur mäßig aufgeblasene Zusatzsoftware, die sich über das damals für die meisten noch recht &#8220;neue&#8221; Internetz mit deinem Server verbindet, auf dem ich dir vorher einen zinslosen unbefristeten Kredit mit je nach Kundensegment unterschiedlich hoher Mindesteinlage (&#8221;Portokasse&#8221;) eingeräumt habe, von dem ich dann nachträglich bei Bedarf in Gestalt ausgedruckter 2D-Matrix-Codes zehren konnte, die von mir versandte Drucksachen als &#8220;frankiert&#8221; auswiesen. Ich meine, daß in diesen Matrizen sogar die Empfängeradresse &#8220;codiert&#8221; war, was dir sicher mit fortschreitender Technik auch noch den einen oder anderen Mitarbeiter am Sortierband für unleserlich beschriftete Sendungen eingespart haben dürfte. Auf jeden Fall aber die immensen Kosten für den Unterhalt von Automaten und das fälschungssichere Bedrucken von selbstklebenden Briefmarken hast du deutlich reduzieren können. Also, wie gesagt: Schlaue Sache!</p>
<p>Obwohl ich bei der Geschichte finanziell mindestens keine Vor-, ja: in der Regel sogar Nachteile hatte, fand ich dein System so toll, daß ich damals tatsächlich noch verblendet genug war, einen Aktivierungspreis dafür zu bezahlen. Kein Scherz &#8211; und die inoffizielle &#8220;Begründung&#8221; war, daß ja Gewerbekunden für Frankiermaschinen auch erst mal Geld investieren müßten. Das waren, für die jüngeren Leser hier, monströse Apparaturen, die sich jede Firma, die was auf sich hielt und genug Geld dafür übrig hatte, in einen ausreichend großen Postraum stellte und die, mehr oder weniger automatisiert, Briefumschläge im Stempel- oder Rollendruckverfahren und auf Wunsch mit individuellen Logos kombiniert &#8220;freimachte&#8221;. Firmen haben sich das in der Regel dadurch schöngerechnet, daß die Zeit, die der Lehrling auf dem Weg zum Briefmarkenkauf vertrödelt, über  die Jahre noch teurer würde als so eine Maschine es war.<br />
Doch zurück zu mir: Abgesehen von der simplen Funktion, Briefmarken nun &#8220;selbst&#8221; herstellen zu können, enthielt die Software auch Module für Microsoft Word und Excel. Diese konnte man damals hervorragend automatisieren, für den Seriendruck verwenden und, vor allem, mit standardisierten Makrobefehlen ansprechen und in eigene Makros integrieren. Man sparte sich bei Fensterumschlägen außerdem jegliche Aufkleberei, da man durch gekonnte Einbindung den Matrixcode direkt mit in das Adreßfeld des Schriftstücks zu drucken vermochte. Das Erstellen insbesondere von Geschäftspost war damals also alles in allem, wenn man es geschickt machte, wirklich eine Freude, für die man die oben genannten Nachteile gerne in Kauf nahm.</p>
<p>Leider ist aber nichts, das gefällt, von Dauer. Im Verlauf  unzähliger Produktänderungen und Softwareupdates wurde stets mehr eingerissen als aufgebaut. Mit den Jahren wurde die Makrounterstützung erst schlechter, dann verschwand sie, weil man die Programmierstrukturen änderte, komplett. Dem allem konnte man immerhin, wenn man ein wenig bastelte, trotzdem korrigierend nachlaufen, und das habe ich getan. Bis neulich.  Denn da teiltest du mir, natürlich mit der obligatorischen, im Dreitages-Rhetorikseminar für Kundenkommunizierer erlernten Neusprechvernagelung mit, daß aufgrund deiner Eigenschaft als <em>modernes Unternehmen</em> und dessen <em>beständigen Bemühungen um einen noch besseren Service</em> &#8220;StampIt&#8221; künftig nicht mehr im Programm sei.</p>
<p>&#8220;Problemlosigkeit&#8221; verhieß mir dein Brief, wenn ich mich für einen Umstieg auf das Nachfolgeprodukt &#8220;Internetmarke&#8221; entschiede. Ich habe dir das natürlich geglaubt &#8211; also wenigstens das mit dem einfachen Umstieg, zumal du ja wieder ein Word-AddIn anbietest &#8211; das dieses mal zu allem Überfluß auch noch mit &#8220;.net&#8221; erstellt ist. Und nun, nachdem ich in endlosem Hin und Her mit deinen stets bemühten Servicekräften zunächst &#8220;.net&#8221; installiert, dann aktualisiert, dann, nach erfolglosem herumdoktern mit den Installationsdateien und einem (wenn auch irrtümlichen) Trojaner-Alarm für deine Setupdateien auch das AddIn &#8220;erfolgreich&#8221; installiert habe (und nur durch Zufall darauf kam, daß dieses nur funktioniert, wenn man nicht die Schreibrechte für den Ordner <em>Eigene Dateien</em> &#8211; überleg mal gut, warum der so heißt und nicht <em>Dateien der Deutschen Post</em> &#8211; deaktiviert hat, so wie ich, den es nervt, wenn jedes Programm seine Daten ungefragt dort hineinkackt und nicht irgendwo ablegt, wo ich das will), stelle ich fest, daß ich mich nun nicht mehr, wie nach jeder der unzählichen Stampit-Neuinstallationen, mit meiner &#8220;Seriennummer&#8221; als Benutzername anmelden kann.</p>
<p>Nein: Stattdessen möchtest du jetzt ernsthaft, daß ich als Benutzerkennung die Email-Adresse angebe, mit der ich <strong>vor über neun Jahren</strong> deine Dienste bestellt habe?</p>
<p>Weißt du was, liebe Deutsche Post. Mir ist klar, daß man auf dem deutschen Markt für die Anwendungsentwicklung nur noch Vollidioten jenes Typs kriegt, der zeitlebens eine einzige Emailadresse hat und die vermutlich auch noch bei &#8220;epost.de&#8221;. Der sich einen Scheiß um Dateisystemkonventionen und Windows-Standardvariablen wie <code>%appdata</code> oder <code>%templatedir%</code> kümmert, weil sowas in den &#8220;.net&#8221;-&#8221;Programmier&#8221;-Baukästen der heutigen Berufsfachidiotenschulen nirgends anklickbar ist. Ich weiß, daß externe Aufträge heute primär in direkter Abhängigkeit zu Schlipsdesign und Powerpoint-Gestaltungskompetenz von Leuten vergeben werden, die ihrerseits genau diese beiden Kompetenzfelder besetzen. Ich bin mir bewußt, daß die guten, die zwar weniger Powerpoint, aber dafür mehr GUI und API können, inzwischen fast alle ausgewandert sind. Und ich weiß sogar, daß du eigentlich sowieso viel lieber deinen Epostbrief, also die Email mit Portogebühr und staatlicher Schnüffel-API, an Tante Erna und Onkel Beppo bringen willst.</p>
<p>Eins sollte fairerweise aber auch DIR klar sein: Alles hat seine Grenzen, selbst meine Engelsgeduld. Außerdem ist mir inzwischen eingefallen, daß die paar Briefe, die ich heute noch mit dir versende, ohnehin Einschreiben sind, die ich dann auch gleich am Schalter bezahlen kann. Schön altmodisch mit Bargeld. Und daß ich für die restlichen drei im Jahr eigentlich auch wieder den Automaten nutzen kann. Der steht nämlich direkt neben dem Briefkasten, in den ich das bedruckte tote Holz ohnehin einwerfen muß, da es niemand bei mir abholen mag. Du siehst: Manchmal macht man sich die Dinge jahrelang viel komplizierter, als sie es eigentlich sind.</p>
<p>In diesem Sinne: Mach&#8217;s gut. Ich mach&#8217;s jetzt besser!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Das Schlimmste an der Kostenloskultur&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 16:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Jammerlappen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Sterbende Dinosaurier]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;ist:

Daß sie wirklich wichtigen Dingen einfach im Weg steht.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ist:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/Kostenloskultur.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/Kostenloskultur-600x450.jpg" alt="Eine Palette mit kostenlosen Telefonbüchern und Branchenverzeichnissen steht unbeachtet in der Müllecke eines Supermarktvorplatzes" title="" width="600" height="450" class="blackborder alignnone size-medium wp-image-1989" /></a></p>
<p>Daß sie wirklich wichtigen Dingen einfach im Weg steht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Leser ärgern auf einfache Weise. Heute: &#8220;position: fixed&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 17:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich schreibe dies aus zwei Gründen. Erstens: Weil ich fürchte, daß das im Folgenden behandelte Phänomen nur Leute begreifen, die die Vorzüge einer möglichst mauslosen Computerbedienung zu schätzen wissen und deshalb auch mit ihrer Tastatur nicht auf Kriegsfuß stehen und es deshalb jenen, die genau den beschriebenen Designfehler machen, überhaupt nicht als Benutzbarkeitsproblem in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe dies aus zwei Gründen. Erstens: Weil ich fürchte, daß das im Folgenden behandelte Phänomen nur Leute begreifen, die die Vorzüge einer möglichst mauslosen Computerbedienung zu schätzen wissen und deshalb auch mit ihrer Tastatur nicht auf Kriegsfuß stehen und es deshalb jenen, die genau den beschriebenen Designfehler machen, überhaupt nicht als Benutzbarkeitsproblem in den Sinn kommt. Zweitens, weil ich anderen Tastenfickern (wie ich selbst einer bin) gerne einen einfachen Weg zeigen will, wie man diesen Krebs auf bequemstmögliche Weise wieder los wird.<span id="more-1915"></span></p>
<h3>Prolog</h3>
<p>Menschen, die wie ich die Computerbedienung mit der Maus vermeiden, sind bequem. Das klingt nur für jene paradox, die sich einreden (lassen), mit der Maus hin und her zu fahren oder auf dem Touchscreen an scrollbars herumzufingern, sei einfacher. Wer sich hingegen mal dazu durchringt, sich an seine Tastatur zu gewöhnen und sich die, sogar zwischen den drei großen Betriebssystemgruppen kaum unterschiedlichen, systemweiten Tastenkürzel für viele Standardaufgaben (<em>&lt;Strg&gt;+&lt;C&gt;</em> bzw. <em>&lt;Strg&gt;+&lt;Einfg&gt;</em> für <em>Menü &#8211; Bearbeiten &#8211; Kopieren</em> ist nur einer von vielen) einzuprägen, wird bald merken, wie viel effizienter er insbesondere bei vielen offenen Tabs und Fenstern auf seinem/n Desktop(s) hin und her navigiert.</p>
<h3>1. Das Phänomen</h3>
<p>Natürlich gibt es auch ein Tastaturkürzel für &#8220;den Text im aktuellen Fenster um knapp eine Seite weiterblättern, damit die aktuell unterste Zeile zur aktuell obersten wird und man nahtlos weiterlesen kann&#8221;. Es gibt sogar mindestens zwei. Das erste ist die dedizierte Taste <em>&lt;Bild nach unten&gt;</em>, die sich auf den meisten Tastaturen oberhalb der vier Richtungspfeiltasten befindet. Das zweite ist die &#8220;Leertaste&#8221;. Diese Zuordnung ist uralt, es gab sie schon in den allerersten zeilenorientierten Textkonsolenanwendungen, den Älteren unter uns vor allem durch den Befehl &#8220;more&#8221; bekannt.</p>
<p>Dieses sehr bequeme, fast &#8220;buchgleiche&#8221; Lesen längerer Texte können sich, wie gesagt, vor allem &#8220;Designer&#8221; nicht vorstellen. Das kommt, weil sie lieber auf &#8220;schicke&#8221; Lösungen fokussiert sind und außerdem fast immer zu den Maus-(Rad-)-Scrollern gehören. Offensichtlich gestalten auch bei <a href="http://www.heise.de/tp/">Telepolis</a>, das ich hier als Beispiel nehme, vorwiegend nicht echte Internetgestalter, sondern eher grafiklastige Mausmenschen, die von Konventionen wie den oben genannten nichts oder nicht genug wissen, das Benutzerinterface zu den journalistisch von mir sehr geschätzten Beiträgen. Jedenfalls kann man dies annehmen, wie das folgende Bild zeigt:</p>
<p><a class="nohover" href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34820/1.html"><img class="blackborder alignnone size-full wp-image-1916" title="Das nahtlose Weiterlesen beim bequemen seitenweisen Blättern wird durch einen feststehenden, den Text überlagernden &quot;Footer&quot; unmöglich. (Link öffnet den abgebildeten Beitrag im gleichen Fenster.)" src="/_ressourcen/uploads/tp_overlay.jpg" alt="Das nahtlose Weiterlesen beim bequemen seitenweisen Blättern wird durch einen feststehenden, den Text überlagernden &quot;Footer&quot; unmöglich." width="594" height="936" /></a></p>
<p>Will man diesen Text lesen, muß man entweder &#8211; wie der vermutlich in Sachen Benutzbarkeitsgrundsätze und &#8220;User interface&#8221; nur unvollständig ausgebildete Gestalter &#8211; zur Maus greifen und, wenn vorhanden, das Scrollrad verwenden, oder mühselig mit den Cursortasten zeilenweise &#8220;blättern&#8221; oder, nach jedem seitenweisen Blättern, mit der Cursor-nach-oben-Taste zwei Zeilen zurückgehen und den Anschlußtext suchen. Wir sehen: Wer viel am Bildschirm liest, den kann man mit einer winzigen, und in einigen Fällen (siehe unten) &#8220;gut gemeinten&#8221; Unachtsamkeit nachhaltig verärgern, denn einen längeren und, wie bei TP, oft hochwertigen Text zu lesen, erfordert auch für sich allein oft schon genug Konzentration. Die Informationsfülle im Netz wird ja auch nicht weniger, je mehr Wasser den Rhein hinunter fließt.</p>
<p>Verantwortlich ist im speziellen Beispiel folgender Code, der den unteren Balken formatiert (gekürzt):</p>
<blockquote><p><code>div.tp-footer {position: fixed; z-index: 5}</code></p></blockquote>
<h3>2. Die Lösung(en)</h3>
<p>Man kann solchen ärgerlichen Schlampigkeiten &#8211; ich nenne sie lieber &#8220;Featuritis-Geschwüre&#8221;, da sie in der Regel aus einer unreflektierten unidirektionalen Begeisterung für &#8220;neue&#8221; (was hier nicht einmal zutrifft) Funktionen/Möglichkeiten resultieren, sprich: ich mache es, weil es geht &#8211; auf viele Arten und an beiden Enden der Kommunikationsstrecke begegnen.</p>
<h4>Auf Anwenderseite</h4>
<p>In der Regel ist es müßig, Inhaltsanbieter auf dergleichen hinzuweisen. Wer es ein paar mal versucht hat, weiß, daß die Rechtfertigung des für alternativlos befundenen eigenen Handelns, meist in blumige Worte gekleidet, in der Regel die maximal erreichbare Reaktion ist. Wahrscheinlicher ist gar keine Reaktion, da das Anliegen oft gar nicht verstanden wird. Und davon abgesehen: Wer will schon seine Zeit damit verbringen, anderen zu erklären, wie sie die eigene Gunst sicherstellen können. Daher ist eine nutzerseitige Behebung vermutlich der Normalfall.</p>
<ol>
<li><strong>Nicht lesen.</strong> Der einfachste Weg, sofern der Inhalt nicht, wie im Beispiel, wirklich lesenswert ist.</li>
<li><strong>Ohne Stylesheet lesen.</strong> Dieser Weg ist der einfachste und jeder erwähnenswerte Browser besitzt heute eine entsprechende Funktion, um alle in der Seite enthaltenen oder verlinkten CSS-Formatierungsangaben zu ignorieren. Das Resultat ist eine Seite im reinen Textmodus, deren Navigation nicht immer einfacher und deren Aussehen selten reizvoller wird, die dafür aber das Lesen von insbesondere längerem Fließtext oft erheblich vereinfacht. Übrigens ist dieser Weg auch ganz hervorragend geeignet, um der leider immer noch sehr verbreiteten schlechten Angewohnheit, möglichst viel (kleinen)</li>
<li><strong>Eigenes Stylesheet verwenden.</strong> Diese komfortable Methode ermöglicht es versierteren Lesern, die einen &#8220;ordentlichen&#8221; Browser verwenden, global und/oder pro Website eine CSS-Datei anzugeben, deren Angaben die Formatierungen des Seitenanbieters überschreiben. Opera unterstützt beide Möglichkeiten ab Werk, für viele Mozilla-Derivate gibt es entsprechende Filter-Plugins. In einer solchen &#8220;User-CSS&#8221;-Datei würde man die oben genannte Angabe einfach abändern. Zum Beispiel in<br />
<blockquote><p><code>position: relative !important; z-index: 0 !important;</code></p></blockquote>
<p>Damit erschiene der &#8220;Footer&#8221; aus dem Beispiel wieder so, wie es der Name nahelegt: Als Fußzeile. (Normalerweise, wenn im konkreten Fall nicht noch ein paar andere Faktoren vorhanden wären, aber immerhin, er überlagert nichts mehr.) Und der Text wäre, wie  im folgenden Bild, bequem bis zum Ende lesbar &#8211; wo man dann ja auch die Hinweise des Herausgebers zu rechtlichen und weiteren Themen fände, von denen er scheinbar annimmt, seine Leser fänden diese Themen ohne Omnipräsenz nicht so wichtig wie er selbst oder zumindest  nicht so wichtig wie den eigentlichen Inhalt.</li>
</ol>
<p><img class="blackborder alignnone size-full wp-image-1916" title="So soll es eigentlich sein, wenn man auch bequeme Leser nicht vergraulen will: Das Auge findet am oberen Rand schnell den Anschluß, da die zuletzt gelesene Zeile nun ganz oben steht." src="/_ressourcen/uploads/tp_korrigiert.jpg" alt="So soll es eigentlich sein, wenn man auch bequeme Leser nicht vergraulen will: Das Auge findet am oberen Rand schnell den Anschluß, da die zuletzt gelesene Zeile nun ganz oben steht." width="594" height="936" /></p>
<h4>Auf Anbieterseite</h4>
<p>Natürlich ließe sich auch auf Anbieterseite einiges ändern, sofern die Belange des Lesers interessierten:</p>
<ol>
<li>Im konkreten Beispiel könnte man einfach darauf vertrauen, daß Leser Hinweise zu Impressum und Datenschutz, wenn sie sich nicht am oberen oder linken Seitenrand befinden, an der dann wahrscheinlichsten Stelle suchen: Am Seitenende. Dann würde man einfach die oben genannten CSS-Änderungen schon in der eigenen Formatvorlage einbauen (der Befehl <code>!important</code> wäre dann obsolet) und auf die Intelligenz der eigenen Leser vertrauen (was, nebenbei, auch eine Frage impliziter Wertschätzung ist).</li>
<li>Wenn man partout ein omnipräsentes Element vorhalten will &#8211; manche sind der diskutierbaren Ansicht, Navigationsmenüs sollten diese Eigenschaft haben &#8211; sollte man es so positionieren, daß es nichts überlagert. In den Lesegewohnheiten unseres Kulturkreises bietet sich dafür ein Bereich NEBEN fließendem Text an. Für ein Navigationsmenü wird man aus Konventionsgründen die linke Seite wählen und, aus den weiter oben schon genannten Gründen, dafür sorgen, daß es sich ebenfalls ohne Maus ansteuern läßt.</li>
</ol>
<p>Und bis hierher gelesen hat, und auch nur über die Möglichkeit, die Auswirkungen der so hübsch fixierten Overlay-Leiste auf das intuitive Blätterverhalten nun mit Hilfe von javascript:scroll abzufangen, der hat meinen Text bestenfalls sprachlich verstanden. Warum das so ist und warum sich diese Idee auch verbietet, erkläre ich dann aber nur noch gegen Entgelt und unter vier Augen (bei Interesse: siehe Impressum).</p>
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		</item>
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		<title>Vertrauen ist das Ende.</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/06/13/vertrauen-ist-das-ende/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 16:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[> 1000 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>
		<category><![CDATA[Yes weekend]]></category>

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		<description><![CDATA[
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/haartoeter.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/haartoeter-533x800.jpg" alt="Ein Frisiersalon nennt sich &quot;Hairkiller&quot;" title="" width="533" height="800" class="blackborder alignnone size-large wp-image-1906" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Backe backe scheiße</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 11:31:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Mahlzeit]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz notiert: &#8220;Französische&#8221; Aufback-&#8221;Baguettes&#8221; aus dem beliebten blaurotweiß bedruckten Zweierpack für einsfuffzich aus dem Discounter schmecken NOCH beschissener, wenn man seit Jahren sein Stangenweißbrot selbst und statt aus Bohnenmehl (ja, lest mal genau!) mit Emulgator aus echtem Weizenmehl aus einer echten Mühle, die direkt neben einem echten Weizenfeld steht, mit einem echten, 12 Stunden gegorenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz notiert: &#8220;Französische&#8221; Aufback-&#8221;Baguettes&#8221; aus dem beliebten blaurotweiß bedruckten Zweierpack für einsfuffzich aus dem Discounter schmecken NOCH beschissener, wenn man seit Jahren sein Stangenweißbrot selbst und statt aus Bohnenmehl (ja, lest mal genau!) mit Emulgator aus echtem Weizenmehl aus einer echten Mühle, die direkt neben einem echten Weizenfeld steht, mit einem echten, 12 Stunden gegorenen Hefevorteig und ansonsten noch etwas Wasser und Meersalz &#8211; also nach dem historisch überlieferten Rezept &#8211; selbst herstellt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von hinten</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/02/23/von-hinten/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 08:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Asozial]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder, der mit seinem Fahrrad auch schon mal weiter fährt als bis zur Trinkhalle, kennt das: Vor Dir ein PKW (in der Regel Typ &#8220;motorisierter Einkaufswagen&#8221;), am Steuer wahlweise Trockengemüse, Frauen oder &#8211; auch längst keine Rarität mehr &#8211; hoffnungslos verwirrte Lebewesen männlichen Anscheins, die wahlweise und nicht immer eindeutig erkennbar telefonieren, ein Buch oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder, der mit seinem Fahrrad auch schon mal weiter fährt als bis zur Trinkhalle, kennt das: Vor Dir ein PKW (in der Regel Typ &#8220;motorisierter Einkaufswagen&#8221;), am Steuer wahlweise Trockengemüse, Frauen oder &#8211; auch längst keine Rarität mehr &#8211; hoffnungslos verwirrte Lebewesen männlichen Anscheins, die wahlweise und nicht immer eindeutig erkennbar telefonieren, ein Buch oder die Weltkarte lesen, den Einkaufszettel ergänzen und/oder meinen, durch konsequent meditatives Verhalten doch noch eine Parklücke in der gerade befahrenen (und natürlich vollständig zugeparkten) Gasse auftun zu können.<span id="more-1852"></span></p>
<p>Sie alle haben gemeinsam, daß Du sie aus dem Auto zerren, ihnen einen Klaps auf den Hinterkopf geben, sie persönlich beim Abdecker abliefern willst &#8211; oder sie zumindest alsbald zu überholen suchst. Soweit nichts besonderes. In der Regel genügt im Vorbeifahren ein Klopfen an die Scheibe, um diese Leute ins Leben zurück zu holen, was allerdings bisweilen auch kontraproduktiv sein kann, da die dergestalt wiederbelebten oft genug in einem dem Huftier abgeschauten Frontalfluchtreflex unvermittelt das Gaspedal wiederfinden und deinen fast schon abgeschlossenen Überholvorgang, entgegen allem eventuell einst in der Fahrschule über die Pflichten des Unterholenden Gelernten, wieder zunichte machen.</p>
<p>Ich stelle mir bei solchen leider nicht gerade seltenen Gelegenheiten viel zu oft die Frage, ob man von einem derart entrückten Fahrverhalten wohl auf die Lebensgestaltung des Fahrers im Ganzen schließen kann und beantworte mir diese angesichts der Lage der Nation im Allgemeinen und dem regelmäßig dokumentierten merkfreien Verhalten des Wahlvolks im Besonderen in der Regel unverzüglich mit &#8220;ja&#8221;.</p>
<p>Und trotzdem gibt es selbst in Fällen wie diesen bisweilen solche, die einen verzweifeln lassen. Wie den des sichtlich mit dem sich ihm in Gestalt des Wendekreises nähernden und weithin absehbaren sowie ausgeschilderten Ende der Sackgasse überforderten Mittvierzigers, der durch das offene Fahrerfenster auf meine Bitte, doch wenigstens vor einem abrupten Linksschwenk ausnahmsweise NICHT davon auszugehen, er sei allein auf Welt und Straße, völlig entrüstet entgegnete:</p>
<blockquote><p>Das kann man doch nicht ahnen, daß jemand von hinten kommt.</p></blockquote>
<p>Der dabei aufgesetzte Gesichtsausdruck ließ keine Zweifel aufkommen: Das hat er nicht nur in diesem Moment und vor allem: Nicht nur in diesem Zusammenhang so ehrlich gemeinst wie selten jemand irgendwas. Nein: Dermaßen deutlich offenbart sich der überschaubare Horizont des durchschnittlichen Mitbürgers wahrlich selten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Herzliche Gratulationen zu Winterfesten!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/12/24/herzliche-gratulationen-zu-winterfesten/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 11:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lächerlich]]></category>
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		<category><![CDATA[Yes weekend]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.davidbln.de/?p=1776</guid>
		<description><![CDATA[Schoene Sachen sind immer gewuenscht.
Das stimmt. Genau wie liebevolle und fürsorgliche Hinweise für preisbewußte Verbraucher wie mich.
 Waehlen Sie schoenes Zubehoer als Geschenk fuer Ihre Lieben. (Link auf: http://gehmalkacken.neverheardof-befo.re/)
Einverstanden. Ich wähle einen automatischen Sofortkopfschuß für den lieben Absender. Wahlweise auch einschläfern, damit es nicht so weh tut.
Ein schoenes Geschenk assoziiert sich mit einer teuren stilvollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Schoene Sachen sind immer gewuenscht.</p></blockquote>
<p>Das stimmt. Genau wie liebevolle und fürsorgliche Hinweise für preisbewußte Verbraucher wie mich.</p>
<blockquote><p> Waehlen Sie schoenes Zubehoer als Geschenk fuer Ihre Lieben. (Link auf: http://gehmalkacken.neverheardof-befo.re/)</p></blockquote>
<p>Einverstanden. Ich wähle einen automatischen Sofortkopfschuß für den lieben Absender. Wahlweise auch einschläfern, damit es nicht so weh tut.<span id="more-1776"></span></p>
<blockquote><p>Ein schoenes Geschenk assoziiert sich mit einer teuren stilvollen Sache, die Haufen Geld kostet.</p></blockquote>
<p>Ist sich aber vor allem wichtig, daß ist teuer. Muß sein wirkliche große Haufen.</p>
<blockquote><p>In der Wirklichkeit ist alles nicht so schlimm</p></blockquote>
<p>Das stimmt. Ich habe auch oft Wirklichkeit, aber seit ich diese &#8220;bitte nicht überdosieren&#8221;-Kapseln nehme, ist das echt easy.</p>
<blockquote><p> &#8211; ausgesucht aussehendes Zubehoer, das normalerweise tausende kostet, koennen Sie guenstig kaufen. Klingt zu schoen, um Wahrheit zu sein?</p></blockquote>
<p>Ehrlich gesagt: Klingt vor allem zu scheiße, um nicht sofort und völlig kostenfrei einen Jagdschein zu erhalten.</p>
<blockquote><p>Pruefen Sie es selbst.</p></blockquote>
<p>Nächstes Jahr Mittwoch. Versprochen.</p>
<blockquote><p>Unsubscribe (Link auf: http://gehmalkacken.neverheardof-befo.re/) | Update your profile (Link auf: http://gehmalkacken.neverheardof-befo.re/)</p></blockquote>
<p>Keine Zeit, da warten noch &#8220;Top pills for boner&#8221; im &#8220;Original E-Viagra-Store&#8221; auf mich. Prioritäten, wissenschon. Man wird ja auch nicht jünger.</p>
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<p>Oh, Mist. Da komme ich wohl um den Strick nicht herum. Ich erwarte duldsamst Ihre Klage. Möglichst nicht auf den niederländischen Antillen. (Obwohl, da ist es im Moment glaube ich angenehmer als hier. Also insofern.) Zustellung bitte handschriftlich auf sonnengetrocknetem Eselsdarm (branchenüblich von innen).</p>
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<p>Sicher doch. Das war, als ich neulich mit dem Papst im Puff war, bevor uns eine eilige Jungfrau den dritten Joint gereicht hat. Aber bitte nicht weitersagen, ich hab nen Ruf zu verlieren.</p>
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<p>Teilen? Solche Kostbarkeiten? Ihr spinnt wohl. Gute Tips behält man für sich!</p>
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<p>Ich könnte andererseits auch auf den Tisch kacken, Schirmchen reinstecken und den Weihnachtsmann zum Kaffekränzchen einladen. Zum Beispiel.</p>
<p>Wie dem auch sei, statt Blumen und Karten gratuliere ich mit diesem kostbaren Sammlerstück ausgesuchtester Kundenpflegelyrik allen Lesern von ganzem Herzen zu Winterfesten.</p>
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