DavidBLN.de

USA

Das Land der freien (Kapitalfantasien), der Endlosigkeit (in puncto Gier) und der 2037784386530 TV-Kanäle. Und des Friedens, natürlich.


16. Mai 2010

Bäckereiartige Brötchen: Ich liebe es!

Drum gibt es auch kaum mehr als ein

Angus beef patty on a premium bakery style bun

von dem ich behaupten würde, es abgöttisch zu ver(w)ehren.


12. Mai 2010

Gleichmacherei

…ist ein eindeutiges Indiz für kommunistische Verblendung. Wo käme man denn hin, wenn vor dem Gesetz alle Bürger eines Landes gleich wären? Das Land der unmöglichen (Merk)begrenztheiten, unsere Rettungs-, Schutz- und Ordnungsmacht also, hat deswegen das Übel bei der Wurzel gepackt: Wer verdächtig ist, hat erst mal gar nichts zu melden (außer seinem Geständnis natürlich). Das ist nur richtig so – denn leider sind wir technisch ja noch nicht in der Lage, in die Köpfe dieser ganzen potentiellen Gefährder hineinzusehen und sie schon vor dem Begehen der geplanten Bosheiten daran zu hindern (wir arbeiten jedoch dran).

Und, paradox wie es auch scheinen mag, Gerechtigkeit ist trotzdem gegeben: Jeder ist schließlich ein potentieller Gefährder. Mist, jetzt habe ich mir die Pointe zur Überschrift schon wieder versaut. Hoffentlich merkt’s keiner.


7. April 2010

Wichtelpedia

Bisher habe ich mir Kommentare zum Thema “deutsche Wikipedia” tunlichst verkniffen, weil schon genug Leute ihre Finger in diese Gesamtwunde gelegt haben. Aber wenn ich dann, angeregt durch den Herrn von Leitner, doch mal eben nachsehen will, wo ich “Socks” noch mal gleich einzusortieren habe und dann sofort und nicht mal über den Umweg einer “Begriffsklärungsseite” auf ausführliche Erörterungen zum ehemaligen Haustier der Tochter eines ehemaligen ausländischen Regierungschefs geleitet werde, dann hat sich für mich ja wirklich jede Diskussion mit diesem Kleingärtnerverein über Wörter wie “Relevanz” (oder eben: Wichtigkeit!) erledigt.

Immerhin: Daß es da auch noch ein, wenn auch nicht SO relevantes wie beispielsweise ein gewesenes ausländisches Katzenvieh, Internetzprotokoll gleichen Namens gibt, wird freundlicherweise erwähnt. Und, ja, das liegt an der Groß- und Kleinschreibung. Ändert aber überhaupt nichts am Tatbestand des Fails.


9. Februar 2010

Schön( )er( )trinken mit Onkel Sam

Das wußten schon unsere Altvorderen: Nur, wer mitbei der Fahne gedient hat, weiß im Leben Bescheid. Zum Beispiel, daß Wasser nicht nur zum Waschen und (er)trinken da ist, sondern auch, um dem lernunwilligen Nachwuchs die Flausen wegzuspülen.


8. Februar 2010

Von Onkel Samuel lernen heißt…

…malochen lernen: Binnen 12 Jahren wuchs der Anteil der Geringverdiener in Germanien von lausigen 16 auf weltmarktfähige 23 Prozent. Wenn das keine Leistung ist: Endlich haben wir auch hier das Niveau des großen Bruders, äh, Onkels erreicht.

Im Hamburger Luxushotel macht das Zimmermädchen die Betten für drei oder vier Euro die Stunde. In Dresden bewacht der Familienvater für fünf Euro die Stunde jede Nacht die Lagerhalle. Überall in der Republik füllen Menschen Anträge auf Stütze aus, obwohl sie den ganzen Tag arbeiten gehen.

Endlich also haben wir es geschafft: Wir haben den Wettbewerb mit Kasachstan und Bangladesh erfolgreich aufgenommen – basta sei Dank – und die ehemaligen Billiglohngastarbeiter ringsherum gelehrt, was Zurückhaltung heißt. Bleibt zu hoffen, daß diese realitätsfernen Sozialromantiker in Karlsruhe morgen nicht wieder mit Banalitäten wie Grundrechten oder Menschenwürde angeschissen kommen und die schöne neue Wirtschaftswelt einfach einreißen.


9. Oktober 2009

Außergewöhnlich bemüht

Das wäre doch mal eine neue Idee für den Arbeitszeugniscode: Er war außergewöhnlich bemüht!

Aber jetzt mal Ernst beiseite.

Für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern zu stärken,

verleihe ich hiermit Hussein Obama sin Laden den Frikadellenpopelpreis. Ganzen Artikel lesen


8. August 2009

Das Geheimnis des Doktors

Weißt Du noch, 2002? Als Sudel-Ede antrat, um Frank-Gerhard S. (erste Edition) vom Sockel zu stoßen? Und alle dachten: Der hat den Dr. ja schön ausgebootet bei der “K”-Frage (das ist eine Abkürzung. Steht für “kacken”, oder so). Bekanntlich kam dann alles anders Ganzen Artikel lesen


5. August 2009

Kucke mal da hinten,

ist das nicht Bill Clinton?

Meine Fresse, ist der alt geworden. Aber immerhin, noch nicht zu alt, um den McGyver zu geben und unschuldige Jungfrauen wie Mei-Ling aus den Fängen des Bösen zu retten.


29. Juli 2009

Erst kommt das Fressen

und erst dann. Brecht. Also nein, die Moral, laut Brecht. Okay, was man beim hiesigen Durchschnittschinamann kriegt ist vor allem stark im Geschmack, was nicht heißt, daß man dem bertoltschen Imperativ nicht problemlos folgen könnte. Aber natürlich will ich nicht über sieben Kostbarkeiten (mit 5 ohne 27) lästern, sondern einmal mehr über “unseren” inzwischen-nicht-mehr-ganz-so-Messias. Der findet China nämlich auf einmal ganz prima – was ja auch kein Wunder ist. Irgendwas muß ja schließlich rollen auf dieser Welt, und wenn schon nicht der RubelDollar, dann halt oppositionelle gelbe Köpfe. Von letzteren gibt’s ja mehr als genug, während man von ersterem bekanntlich nie zu viel horten kann.

Übrigens, das mit dem Fressen und Kotzen war nicht Brecht, sondern von Liebermann. Ich weiß. Das mit dem Imperativ klang nur so schön.