DavidBLN.de

Werbemüll

Auch als “gewürztes Dosenfleisch” (”Spam”) bekannt. Besonders kreative Form, Leuten, die zu Recht nicht auf einen aufmerksam werden wollen, zu zeigen, daß einem das mindestens am Arsch vorbeigeht.


24. Februar 2010

Am Arsch, ey

Stellen Sie sich vor, man wollte Ihnen Ihr neues vermeintliches Leibgericht verkaufen. Stellen Sie sich bitte weiterhin vor, man würde Ihnen Ihr neues vermeintliches Leibgericht mit dem eindeutigen Hinweis auf den Arsch Ihres besten Freundes und dessen (des Arsches) Ausdünstungen schmackhaft machen wollen.

Betrachten Sie dann noch dieses Werbeplakat

hundefutter

und schreiben Sie mir: Kann man die Aussage “unser Produkt ist eine Arschgeburt” noch besser inszenieren?

Die ersten eineinhalb Einsendungen erhalten 229178821 Rentenmark in Briefmarken. Der Rechtsweg ist, wie der Links- und Hintenrumweg, ausgeschlossen.


4. Februar 2010

Schneller st…werben

RSS-Artikel der FR Online: Unter der Schlagzeile "Mädchen von Zug erfaßt" wirbt eine Firma mit dem Slogan "Beschleunigen Sie Ihr Geschäft!"


30. Januar 2010

Der Zufallsgenerator hat gewonnen

Klarer Sieger: Der Zufallsgenerator.

Alles klar? Nein. Es bleiben, wie bei jedem Bilderrätsel, etliche Fragen. Zum Beispiel:

  • Zu was hat mich der mögliche Gewinner ausgewählt?
  • Wie kann ich deren eine Million Besucher sein? (SO fett bin ich nun wirklich nicht und selbst eine durchaus vorhandene Schizophrenie nebst dezenter Selbstverachtung eingeräumt, in so kleine Stücke kann und mag ich mich nicht zerreißen.)
  • Warum und vor allem: WIE soll ein “MacBook von Apple” ohne fremde Hilfe irgendwo klicken, wenn das ganze mit einem allgemein anerkannten Gefahrensymbol gekennzeichnet ist?

15. Januar 2010

Langzeitstudie: Paypack macht Feinde

Klar: Ob die Frage nun “sammeln Sie Treuepunkte?”, “sammeln Sie Herzen?” oder (wie früher[tm]) “hier, Ihre Rabattmarken!” heißt – der dümmliche Versuch, noch dümmlichere Kunden durch “kaufst Du viel, kriegst du was geschenkt” zu ködern, ist so alt wie der Handel selbst. Dümmlich, weil ich eigentlich von vornherein optimale Leistung zum optimalen (wohlgemerkt: nicht unbedingt kleinsten) Preis erwarte und, wenn die Erwartung erfüllt wird, auch ohne Rabattmarken, Herzen oder sonstigen Unfug gerne wiederkomme.

Eine ganz neue QualitätStufe der Peinlichkeit hat dieses Thema zweifelsohne schon seit Jahren (denn so lange studiere ich dieses Thema so unfreiwillig wie empirisch) durch das Kombinieren von Werbemüllempfängerdatensammel- und klassischem “kaufst Du viel, kriegst Du irgendwann was wieder”-Programm erreicht und hier vor allem durch die steten Bemühungen (”stets bemüht”) der Firma Payback. Ganzen Artikel lesen


24. Dezember 2009

Apfel muß Zimt

…denn nur damit werden französische Eierkuchen so richtig gut.

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Passionszeit…

…ist jetzt noch gar nicht. Ich weiß. Der Inri, der da am Kreuze leiden soll, ist ja nach meiner Uhr zur Stunde noch nicht mal geboren. Dennoch: Das Wort Passion, mit dem der gute Christ die Leiden Jesu betitelt, wird ja auch gern mit “Leidenschaft” übersetzt. Doch auch heute schon darf gelitten werden – und sei es in der Backstube.

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23. Dezember 2009

Nicht mal: Geschenkt!

Immerhin: Die schwarzen Pestbeulen verstopfen einem den Briefkasten nicht zu, wie man in deren Kreisen ja längst weiß: ohnehin nichtigen, Anlässen (Wahlen oder dergleichen). Die warten wenigstens bis zum Jahresende, unterstellen mir dafür aber gleich noch die Zugehörigkeit zum Kreuzrittertum und damit die Freude über – insbesondere unerwünscht zugestellte – Weihnachtswünsche auf totem Holz und die Zugehörigkeit zur Klasse-ist-nett-Masse-ist-besser-Fraktion.

Langer Rede kurzer Unsinn: Die Schwarze Pest Neusz kriegt zu ihrem christlichen Freizeitfest den ganzen Stapel 4-farb-mattglanz-A4-Kerzengedusel zurück. Natürlich unfrei Haus. Und mein Lieblingsanwalt wieder einen Abmahnauftrag. Frohes Fest!


16. Dezember 2009

Die Sprache versal(e)zen

Da hatte ich doch mal wieder im Gefühl, was andere jetzt per Beschluß bestätigen: Es gibt zu viel Salz im deutschen Einzelhandel.


15. Oktober 2009

(S)aua

Man bekommt ja dann und wann mal Spam. Auch wenn man sich noch so gut dagegen schützt. Aber bisweilen ist man dennoch sprachlos, was Alkohol und zu viel Hitze aus eventuell vorhandenen gewesenen menschlichen Hirnen machen können.

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6. September 2009

Sie müssen doch was essen!

Amüsant: Die German Interneschenel Bahn AG ist wie stets sehr bemüht, für die Kundenanliegen Verständnis zu haben:

Wir sehen dies als unsere Pflicht an.

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12. August 2009

Abgrün(d)e aufs Papier

Der Durchschnittspolitiker von heute ist in der Regel dumm, frech oder gleich beides. Geschenkt! Daß er nicht mal mehr bis nach dem feierlichen Zettelfalttag wartet, um damit rauszurücken, daß ihm der Wille seines StimmWahlAnkreuzviehs (in meinem Fall beispielsweise: Von Werbebelästigungsmethoden nach Altväter Sitte unbedingt verschont zu werden) ungefähr eine Umgehungsstraße breit am verlängerten unteren Rücken vorbeigeht (sodaß er mir meinen Briefkasten erst recht beherzt vollmüllt) ist neu, aber Ganzen Artikel lesen


8. August 2009

Wer nicht wirbt, stirbt.

Aber wer unverlangt und unerwünscht wirbt, ist wohl längst hirntot. Ob Notschlachten eine Option oder, wegen Selbstaufgabe, überflüssig ist? Der Reihe nach:

Als bekennender Werbeverweigerer leite ich unverlangte Werbeeinwurfsendungen mittlerweile eigentlich direkt an meinen Anwalt weiter. Heute aber mache ich mal eine Ausnahme Ganzen Artikel lesen


26. Mai 2009

Wer nichts wird, wird…

…Wirt? Na, seit ein gewisser Herr Rach sein Unwesen treibt, wissen wir ja, daß sogar das Führen einer Bierpinte heutzutage mindestens ein Baumschulabitur verlangt. Gut, daß das Sprichwort noch weitergeht, denn ist die Kneipe nicht gelungen, macht man in Versicherungen. Aber halt: Die gehören ja irgendwie zum Finanzmarkt, also: Auch nix (aus den bekannten Gründen).

Erfreulicherweise gibt es aber dennoch eine Branche, die – munkelt man – seit kurzem ungeheuer boomt, weshalb das bekannte Sprichwort auch prompt eine Ergänzung erfährt: Ganzen Artikel lesen


28. September 2008

Unerwünscht und unfrei

Meine Freundin Mechtgret ist, wie der versierte Blockleser längst weiß, Werbeverweigererin. Das obligatorische Kainsmal in Form eines Schildes am Brief(!)kasten hilft ihr indes noch nicht mal auf dem Rechtsweg gegen all jenen Unrat, der ihr namentlich zugesteckt wird – gleich, ob sie den jemals bestellt hat oder nicht. Das ist so, weil das deutsche Rechtssystem eben auch den Schwächsten in unserer Gesellschaft ein warmes Plätzchen bietet, und dazu darf man getrost auch jene zählen, die immer noch meinen, daß viel viel hilft und sich doch jeder über einen Brief freut, bisweilen so sehr, daß er dann auch den darin beworbenen Ramsch zielstrebig kaufen geht. Ganzen Artikel lesen


28. Juli 2008

Abnahme verweigert

Ich bin Werbeverweigerer.

Derart vorwurfsvoll wird man – quasiamtlich vom zuständigen Branchenverband! – tituliert, wenn man schrotflintenartiges Vergeuden von Tonnen bunten Papiers als ebendies empfindet, die dahintersteckende überlegene Zielgruppenorientierung, die die Verursacher dieser besonders krankhaften Werbeform (”Viel hilft viel!”) vor gefühlten fünfhundert Jahren in der Baumschule gelernt haben mögen, einfach nicht erkennen will und das auch noch jedem deutlich am Briefkasten sichtbar verkündet. Ganzen Artikel lesen